10.12.2016 – Rückblick auf den ISC MOSH #2

Lieber spät als nie. Aus technischen Gründen (wenn das Macbook und das Handy gleichzeitig den Geist aufgeben) mit ein wenig Verspätung hier noch meine Eindrücke vom ISC Mosh #2  am 10. Dezember. Vielleicht kann der eine oder andere so den Abend nochmal Revue passieren lassen. Es war ein Abend voller Überraschungen, super Leuten und guten Gesprächen.

Aber wie sollte es auch anders sein? Auch hier habe ich von der ersten Band Horace vor lauter Ankommen, Jacke Abgeben, alle Begrüssen und Smalltalk Betreiben nicht sehr viel mitbekommen. Was ich aber gehört habe, hat mir gefallen. Ich werd mir das noch genauer anhören. Aber die Stimmung war schon da super, es waren bereits haufenweise Musikverliebte im ganzen ISC verteilt.

A Small District waren, ein bisschen früher als geplant, die zweiten auf der ISC-Bühne. Die Jungs haben viel von ihrem Album „The Big Rescue Plan“ gezeigt. Es war interessant, das Ganze mal live zu hören und es hat auch nicht mehr lange gedauert, bis dann der Platz vor der Bühne bis zum letzten Meter ausgefüllt war. Der Platz wurde weniger und das Bier wurde mehr.

Und dann kam die Überraschung des Abends: Angekündigt als Downfall Divination betraten Breakdown of Sanity die kleine Bühne des ISC. Nach einigen Minuten hatte ich keine Chance mehr, auf meinen Sofa-Stammplatz zurückzufinden. Die sonst schon brennende Luft schien innert Sekunden zu explodieren und der Raum war voller Erstaunen und Freude. Wir haben natürlich bei BOS nachgefragt, wie die fünf auf die Idee kamen, unter „falschem“ Namen im ISC zu spielen und was sie dazu angetrieben hat. César hat uns dazu ein paar Worte gesagt:

„Mit dieser Show konnten wir vier Dinge zusammenbringen, die wir schon immer geliebt haben: Mit befreundeten Bands spielen, für unsere Freunde im Publikum spielen, wieder einmal auf einer kleinen Bühne zu spielen und eine Show fern von Kommerz und Erwartungen spielen zu können. Das hat uns auch gereizt. Zudem hat uns der ISC Club schon 2011 die Plattform für unsere erste Release Show geboten. Darum war es für uns eine Freude, Jahre später wieder auf der selben Bühne zu rocken.“

Es muss auch für sie grossartig gewesen sein, die Energie in diesem für sie wohl doch kleinen Rahmen zu spüren.

Danach wurden Breakdown of Sanity von den Zürchern Vale Tudo abgelöst. Zum Schluss also nochmals geballter Hardcore. Wobei man ihren Auftritt nicht wirklich als „Ausklingen“ betiteln konnte. Also wer zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Drang hatte, sich ein bisschen zu bewegen, hat wohl nicht zugehört. Ausserdem haben die sechs wieder einmal bewiesen, dass sie die Stimmung vor der Bühne auf der Bühne zu verdoppeln vermögen.

Es war toll. Durchs Band super. Ich freu mich auf die #3!