Wir waren bei José Gonzáles im X-Tra Zürich!

Wer bisher dachte, dass Orchester langweilig sind, der wurde am Konzert von José Gonzáles definitiv vom Gegenteil überzeugt. Als wir beim X-Tra ankamen, sahen wir eine riesen Schlange vor dem Eingang. Wir bemerkten dann, dass irgendwie niemand bei der zweiten Reihe anstand, und konnten so vermeiden, in der Kälte zu erfrieren. Liebe Leute, vielleicht sollte man zuerst gut hinschauen, bevor man sich einfach hinter alle anderen stellt, ginge ein bisschen schneller das Ganze.

Beim Eingang überraschte uns ein Schild auf dem stand, dass keine Nüsse im Saal erlaubt sind, wegen Nussallergie. Witzig, sowas haben wir bisher noch nie an einem Konzert entdeckt.
20170126_194335
Pünktlich um 20 Uhr waren wir dann im Konzertsaal, der mittlerweile sehr voll war. Ausverkauft war das Konzert nicht, trotzdem war das Publikum recht dicht aneinander gedrängt. Das Bühnenbild sah sehr interessant aus, mit eigenartigen Konstruktionen darauf.

Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann endlich los: Gonzáles und sein Orchester betraten die Bühne. Ganze 22 Leute waren schlussendlich auf der X-Tra-Bühne, viel Platz blieb da nicht. Das Orchester bestand hauptsächlich aus Streichern, einige Bläser, einem Gitarristen und aus drei Perkussionisten. Das Konzert begann mit einem ruhigen Song, welchen ich hauptsächlich damit verbrachte, herauszufinden welches Geräusch von welchem Perkussionsinstrument stammte. Sie experimentierten mit Wellblech, Stangen und lauter anderen klingenden Sachen. War sehr interessant zum Beobachten, fand ich.

Doch nach dem ruhigen Song ging es erst richtig los: Es folgte Höhepunkt nach Höhepunkt, das ganze Orchester klatschte und wippte mit und auch der Dirigent tänzelte herum. Das Orchester und Gonzáles an seiner Gitarre harmonierten perfekt, seine Stimme fügte noch den letzten Schliff hinzu. Auch das Publikum war begeistert, der Applaus am Schluss bebte nur langsam ab. Einzig schade war, dass das Konzert nur etwa bis um 22 Uhr ging, trotz der Anfangsverspätung.