Team rawk.ch stellt sich vor – Aline

Heute ist unsere Aline an der Reihe. Auch sie gehört schon seit fast drei Jahren zum Inventar von rawk.ch. Warum sie so gerne dabei ist und was sie sonst noch so treibt erfahrt ihr hier:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich bin zu rawk.ch gekommen, als ich am Greenfield 2014 mit Jölu das Interview mit Zebrahead gemacht habe. Das war eine super Gelegenheit, meine neuen Englischkenntnisse einzusetzen – ich habe kurz vorher gerade drei Monate in England verbracht, um mein Englisch aufzubessern. Dann hat mich Tina gefragt, ob ich nicht bei rawk.ch einsteigen möchte und ich fand das eine super Idee. Seither besteht meine Motivation darin, dass ich viele interessante Momente erleben darf, tolle Bands treffen kann und meine Meinung öffentlich zu zahlreichen Konzerten über ein Medium mitteilen kann. Ausserdem haben wir ein super Team, finde ich, und durch die rawk.ch-Zeit habe ich viele neue Menschen kennengelernt. Rawk.ch ermöglicht mir die Teilnahme an zahlreichen Konzerten und Events rund um die Musik und somit kann ich mir mein Hobby direkt finanzieren.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Ich arbeite 90% als medizinische Sekretärin in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, bin öfters im Pferdestall anzutreffen, wo ich meine Liebe zu den Islandpferden ausleben darf und die restliche Zeit verbringe ich natürlich vor allem mit meinem Hund, der sowieso fast überall mit dabei ist.

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Es ist immer stimmungsabhängig, was ich gerade höre. Am liebsten höre ich aber Musik aus den Genren Post-Hardcore, Punk-Rock und Alternative-Rock. Ab und zu kann mich aber auch ein Pop-Song überzeugen und dann läuft der hoch und runter. Ebenfalls bin ich ein grosser Dubstep-Fan, was ich aber eher im Ausgang auslebe.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Der Rostwürfel in Solothurn. Das Kofmehl ist für mich innert 30 Autominuten zu erreichen, hat eine gute Akkustik, ein vielfältig-gutes Programm und ist für mich eine Location mit viel Sympathie!

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Ich finde es etwas schade, dass kleinere Bands oft wenig Beachtung erhalten und meiner Meinung nach teils mittelmässige Musiker und Bands in den Medien gehyped und gepusht werden, wobei viele gute Künstler auf der Strecke bleiben. Am Musikbusiness allgemein nervt mich, dass je nach Organisation für die Künstler an sich nur wenig Geld übrig bleibt für viel Arbeit. In der Schweiz schaffen es nur wenige Bands, wirklich von der Musik leben zu können im Gegensatz zu anderen Ländern.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Ich glaube es ist sehr richtungsabhängig. Mainstream Künstler finde ich erhalten genug Aufmerksamkeit und alles, was aus dem Bünzlirahmen fällt hat es teilweise schwer.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ich bin leider nie dazu gekommen, nach der Schülerband eine Band zu gründen, was wohl auch an meinen anderen zeitintensiven Hobbies lag. Zu Hause singe ich aber gerne mal und erweitere stetig meine Akkordkenntnisse auf der Akkustikgitarre. Auch ein bisschen Keyboard spielen kann ich und hatte mehrere Jahre Querflötenunterricht. Von daher bin ich doch schon ein bisschen musikalisch.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ich habe mich damit nie so richtig auseinandergesetzt, muss ich sagen. Mache davon auch keinen Gebrauch.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Instagram ist meine absolute Lieblings-App, könnte stundenlang darauf rumsurfen und mir Fotos zu diversen Themen ansehen. Ift auch lasse ich mich über Instagram und co. inspirieren. Ausserdem hat mein Hund bei Instagram mehr Follower als ich, stellt euch das mal vor! 😉 Twitter habe ich zwar auch, werde damit aber nicht so warm. Seit kurzem bin ich auch auf Snapchat unterwegs, was ich eigentlich ganz lustig finde, aber mehr just for fun.