So waren A Day To Remember, Neck Deep und Moose Blood

Endlich war es soweit. Am 8. Februar besuchten uns drei tolle Bands im Volkshaus Zürich. Bevor das Konzert jedoch losging, trafen wir uns noch mit Ben von Neck Deep zu einem Interview. Als wir um 17.00 Uhr für das Interview bei der Venue ankamen, waren schon einige Girls dort und hatten es sich vor dem Haupteingang “gemütlich” gemacht. Das Interview könnt ihr hier bald nachlesen.

Um sieben Uhr war dann auch schon die Türöffnung. Trotz grosser Schlange ging es ziemlich schnell vorwärts. Schon bald stand die erste Band des Abends auf der Bühne. Moose Blood überzeugten mit ihrem Sound. Im Publikum wurde vereinzelt mitgesungen. Eine Band, die einem mit ihrer Musik und Live-Performance in den Bann zieht und gute Stimmung verbreitet. Die einzige Kritik, die ich habe, ist, dass ihr Set so unglaublich kurz war. Vielleicht kam es mir nur so vor, doch kaum hatten sie angefangen, hiess es schon bald “This is our last song”. Kopf hoch, sie kommen bestimmt bald wieder zurück. Eine tolle Band!

Danach ging es weiter mit Neck Deep. In der Zwischenzeit hatten schon mehr Leute den Weg ins Volkshaus gefunden. Letztes Mal hatte ich die Jungs auf ihrer Headline Tour im Werk 21 in Zürich gesehen. Wisst ihr noch, als ich nach dem Konzert nicht mehr laufen konnte und mein Bein mit allen möglichen Farben geschmückt war? Ja das war eine tolle Zeit. Sie konnten das Publikum dazu animieren zu springen und mitzusingen. Ihr Set war toll, doch an das letzte Konzert von ihnen kommt es längst nicht ran. Ist halt schon viel persönlicher in einer kleineren Venue und es war ja auch nicht ihre Headliner Tour. Trotzdem hatten wir Spass und das Publikum schien begeistert zu sein von den Briten. Eine Pop Punk Band, die man kennen sollte.

Die Bühne wurde nun für A Day To Remember umgebaut und das hat eine Weile gedauert meine lieben Leute. Bildschirme und vieles mehr wurde auf die Bühne transportiert. Die Security hatten schon ihre Handschuhe angezogen, sie waren also bereit für die Crowdsurfer. Als dann das Licht gedämmt wurde, drehte der Saal durch. Die Jungs spazierten auf die Bühne und schon ging die Post ab. Ich glaube sie haben fast alle Hits gespielt, aber auch Songs von ihrem neuen Album “Bad Vibrations” kamen nicht zu kurz. Als Sänger Jeremy und Gitarrist Kevin dann die Akustik Gitarren zückten, konnte ich mich kaum halten vor Freude. Ich wusste nämlich, dass sie jetzt “If It Means A Lot To You” singen werden. Grossartig! Das erste Mal, als ich die Jungs live gesehen habe, spielten sie im “alten” Komplex Saal. Danach traf ich sie wieder am Greenfield Festival 2015 an. Von den drei Konzerten fand ich das Erste am besten. Geil war es trotzdem. Die Security hatte jede Menge zu tun und vielleicht haben sie die Band ein bisschen gehasst, da sie immer wieder die Zuschauer zum Crowdsurfen herausgefordert haben. Das war noch nicht alles. Sie wollten, dass wir auf unseren Kollegen surfen. Falls ihr euch jetzt fragt: “Hä, wie geht denn das?”, erklär ich es euch; Also jemand geht in die normale Crowdsurf Position und eine andere Person steht dann auf dich drauf und surft halt ganz “normal”. Dein Freund ist dann so zusagen kurzfristig dein Surfboard. Wenn du jetzt denkst, dass das eh niemand gemacht hat, täuschst du dich gewaltig. Ich denke aber, das ist nicht einmal das, was die Security an diesem Abend am meisten gestört hat. Denn eine Dame crowdsurfte immer nach vorne und danach wollte sie auf die Bühne springen. Naja als dann die aufblasbaren Bälle hervorkamen, hatte die Security auch ein bisschen ihren Spass am Konzert. Die Konfettimaschinen darf man natürlich auch nicht vergessen. Im grossen und ganzen war es eine gute Show. Ich finde es aber immer ein bisschen schwierig, grosse Shows zu reviewen, da ich lieber an kleinere Konzerte gehe. Ich will jetzt damit nicht sagen, dass die Musiker auf grossen Bühnen nicht mehr mit Passion dabei sind, aber ein bisschen haben sie schon abgegeben. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sie müde waren. Eine Tour ist nicht zu unterschätzen. Auf jeden Fall würde ich alle Bands ganz sicher wieder an einem ihrer Konzert besuchen gehen.

Unsere Kim hat imfall tolle Föteli von all den Bands gemacht. Checkt doch mal ihre Seite.

Foto: Kim Schaerer