TEAM RAWK.CH STELLT SICH VOR – BASIL

Heute erfahrt ihr mehr über unseren Basil. Er gehört seit knapp eineinhalb Jahren zu unserem Team und beglückt uns und die Leser seither mit seinen langen Sätzen und zahlreichen Einschüben. Ob das am Japanisch-Studium liegt? Anyway, wir mögen ihn und so werdet ihr spätestens nach seiner Vorstellungsrunde auch empfinden:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich habe selber immer gerne Webzines zu verschiedenen Themen, hauptsächlich aber Musik, gelesen, und als dann von rawk.ch mal ein Aufruf zur Mitwirkung kam, habe ich mir gedacht, wieso nicht? Die machen cooles Zeug, ich kann ohne schlechtes Gewissen mehr an Konzerte und Schreiben ist eh läss. Was ich bei rawk.ch mache? Ja, schreiben denk – das aber im Moment leider viel zu wenig. Sonst tue ich noch ab und zu ein bisschen die Texte meiner Gspänli korrigieren.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Ich studiere an der Uni Züri Deutsch, Philosophie und Japanisch, arbeite ein bisschen, und mache ab und an Musik.

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Phu, das ändert sich immer mal wieder, aber grundsätzlich ganz viel von dem, was man so als Punk, Hardcore, Metal(core) zusammenfassen könnte; das geht dann so von irgendwelchem Blackened Hardcore bis zum cheesy 80ies-Glam. Im Moment ist viel Mathcore drunter, aber auch die Antilopen Gang hat’s mir – so als studentische Raptruppe – ganz angetan.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Das müsste wohl das Dynamo bzw. eigentlich das Werk21 sein, da es gut erreichbar ist, fast immer super liebe Leute da sind und ein Haufen toller Konzerte in diesem Keller meines Herzens stattfinden.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Es ist halt wohl so das Gleiche, wie überall, es gibt zu wenig Chancen für junge, ein bisschen unbekanntere Bands. Nicht nur von der „offiziellen“ Seite her, sondern auch von unserer Konsumentenseite her. Hängt aber auch damit zusammen, dass es so ein bisschen, glaube ich, eine Übersättigung gibt. Gerade im Grossraum Zürich kann man wohl jeden Abend an ein Konzert irgendwo im Bereich „Gitarrenmusik“ gehen und die Freitag-/Samstagabende sind zwei-, drei- bis vierfach besetzt. Tja, und gleichzeitig spielen dann doch vielfach dieselben fünf Bands –  überspitzt gesagt und natürlich nur, wenn’s jetzt um kleine Konzerte geht. So, dass man sich auch mal sagt, da müsse man nicht hingehen.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Siehe oben, aber eigentlich: Ja ja, grundsätzlich schon, also ich meine, klar, könnte da mehr kommen, aber ausser bei den grossen Open-Airs und so hast du als Schweizer Künstler schon gute Möglichkeiten – du musst halt bereit sein, auch einiges zu investieren, aber das ist, glaub ich, überall so.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ja, ich spiele Gitarre in den verschiedensten Formationen, das wären dann ThrowawaySociety, Arctos Staphylos, My Rising Edge und so ein bizeli bei den Bueben von Güsel.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Es ist halt schade, dass die Musik je nach Gebrauch ein bisschen an Bedeutung einbüsst und die Künstler weniger für ihr Produkt erhalten. Zum Entdecken neuer Musik ist es aber sicher eine gute Sache. Ich selber nutze jedoch kein Streaming – Bandcamp rulez!

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Sicher auch lustig und so, aber halt ein riesiger Zeitfresser. Ich selber bin „nur“ auf Facebook, aber merke schon da, wie ich ungewollt Unmengen an Zeit „vergeude“. Aber gerade so im, sagen wir, Musikbereich, ist es schon noch läss, wenn man eine ganz neue „Nähe“ zu den Künstlern des eigenen Interesses haben kann.