TEAM RAWK.CH STELLT SICH VOR – ERIC

Heute erfahrt ihr mehr über Eric. Er ist erst seit kurzer Zeit mit im Boot und füllt mit seinen Beiträgen unsere entstandene Lücke im Bereich Punk und Ska.

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich habe vor ein paar Jahren schon für Webzines geschrieben, aber hatte, nachdem der Skalender.ch auf Eis gelegt wurde, kaum mehr Zeit dazu. Andi Vogler, unser Vorzeige-St.-Galler, fragte mich dann, ob ich nicht wieder Bock hätte ein wenig zu schreiben. Da mir das Schreiben eh Spass macht und ich viel an Shows bin, sagte ich natürlich zu und schreibe seit Dezember für rawk.ch Rezensionen.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Ich mache eine Weiterbildung zum Logistikfachmann, lese viel klassische Literatur und bin Mitglied in einer Vereinigung die gemäss eines Webzines heimlich die Welt regiert 😉 – die Turbojugend (Lightning Bob, Chapter Werdenberg).

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Alles Mögliche. Hauptsächlich höre ich zwar Punkrock, habe jedoch auch Phasen in denen ich viel Progressive Rock / Metal (Opeth, Porcupine Tree), Jazz (Miles Davis, John Coltrane), Soul (Sam Cooke, Otis Redding) oder auch Hip Hop (Looptroop Rockers, A Tribe Called Quest) höre.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Momentan ist es das Treppenhaus in Rorschach. Die Leute da sind super, das Programm ist sehr abwechslungsreich und da ich im Rheintal wohne, ist es mit dem ÖV kein Problem wieder nach Hause zu kommen, was bei Konzerten in Zürich eher schwierig ist.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Viele Bands erhalten hier in der Schweiz kaum Beachtung. Favez z.B. waren im Ausland wesentlich bekannter und hatten mehr Erfolge zu verzeichnen als hier in der Schweiz. Dazu kommt, dass kleine Labels weitgehend untergehen und nicht rentieren. Man hört selten Bands im Radio, die nicht auf einem Major Label unter Vertrag sind. Ich würde vielleicht eher FM1 hören, wenn Nofnog gespielt werden würde.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Bereits oben beantwortet…

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ich war etwa ein Jahr im Tambourenverein und spielte in der ersten Klasse Schlagzeug, da mein Dad ein Jazzdrummer ist. Jedoch habe ich relativ schnell wieder aufgehört und habe meine Trommlerkarriere an den Nagel gehängt, weil ich Englisch lernen wollte. Seither habe ich mich nie mehr auf einem Instrument versucht.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Da ich eine ziemlich grosse Plattensammlung habe und unterwegs Musik auf meinem iPod höre, mache ich von solchen Diensten überhaupt keinen Gebrauch. Halte jedoch auch nicht allzu viel davon, da Musiker meistens zu kurz kommen.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Ich kenne mich mit Snapchat und Instagram überhaupt nicht aus und nutze es auch nicht. Erst vor etwa einem Jahr habe ich wieder ein Facebook-Profil erstellt und bin sonst, neben LinkedIn, in keinem Sozialen Netzwerk anzutreffen.