Team Rawk.ch stellt sich vor – Fiona

Heute lernt ihr unsere Fiona etwas besser kennen. Wir sind froh, gehört sie noch zu unserem Team – hatte sie doch bei einem ihrer ersten Konzertbesuche für uns gleich einen Unfall mit Prellungen und einer Hirnerschütterung. Sie gehört seit einem Jahr zu unserer Truppe.

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Rawk.ch ist eine super Möglichkeit, meine Leidenschaft für die Musik und mein journalistisches Interesse miteinander zu verbinden. Am liebsten schreibe ich Show-Reviews und ich führe auch gerne Interviews.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Ich studiere die Masterstudienfächer Geschichte und Englisch an der Uni Basel. Ich lese also viel – gerne auch so verwirrendes Theorie-Zeugs oder postmoderne Literatur. Dieses Semester absolviere ich aber ein Praktikum bei der Tagesschau (SRF) und beschäftige mich mit den aktuellen News des Tages. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit im und am Wasser. Da es davon in meiner Gegend leider nicht viel hat, muss ich halt oft verreisen ;).

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Gaaaanz viel Punk Rock. Bad Religion ist eine meiner All-Time-Favourite-Bands, vor allem auch wegen den guten Lyrics. Ansonsten höre ich eine Mischung aus Hardcore Punk, Metalcore und manchmal ein wenig Folk- und Countrysound.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Generell mag ich Locations, die gut mit dem ÖV erreichbar sind – Z7, Dynamo, X-Tra und das Zürcher Volkshaus beispielsweise.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Dass leider nicht viele gute Shows in der Region Basel stattfinden. Und dass eine meiner ehemaligen Lieblingslocations – das Sommercasino in Basel – ein anderes Konzept als früher hat, finde ich sehr schade. Vor ein paar Jahren spielten Bands wie Madball oder Zebrahead noch dort. Nun hat sich leider viel geändert und so coole Shows gehören der Vergangenheit an.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Schwierig zu sagen. Mir kommt es vor, als gäbe es nur eine kleine Handvoll Bands, die es je ins Radio schaffen und dann irgendwelche Mainstream-Musik spielen. Vielleicht ist es für Bands in der Schweiz auch schwieriger, sich eine grössere nationale Fanbase zu schaffen, weil das Land einfach sehr klein ist.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Vor etwa zehn Jahren habe ich in einer Band gesungen, das war super. Leider hat die sich dann aufgelöst. Deshalb habe ich dann im Schulchor gesungen oder mit einer guten Freundin zu zweit Musik gemacht. Daneben habe ich jahrelangen Klavierunterricht gehabt, da lernte ich aber vor allem klassische Stücke zu spielen.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ja, ich habe einen Spotify-Account. Aber ich habe immer noch ganz viel Musik auf meinen beiden iPods gespeichert. Die Musik dort drauf habe ich mir mühsam zusammengesucht. Dadurch hat die Musik viel mehr symbolischen Wert gehabt, finde ich. Man musste Zeit und Geld aufwenden, um an die guten Songs zu kommen. Mit den Abos der Streaming-Dienste steht innerhalb von Sekunden eine riesige Auswahl an Songs zur Verfügung – so dass die Entscheidung, was man denn nun hören will, schwer fällt.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Da ich viel Zeit im ÖV verbringe, schaue ich gerne mal bei Facebook oder Instagram vorbei. Wenn ich mich dann aber umschaue und all die vielen Pendler sehe, die alle wie gebannt ihr Smartphone anstarren, lege ich es gerne beiseite.