Team Rawk.ch stellt sich vor – Jasmin

Happy Tuesday! Heute erfahrt ihr mehr über unsere Jasmin mit den langen, farbigen Haaren. Sie gehört seit zwei Jahren zu unserem Team und übernimmt dabei sehr viele verschiedene Aufgaben. Aber lest doch selbst, was sie euch über sich zu erzählen hat:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich kann meine Freude an der Musik und Konzerten mit anderen Menschen teilen. Wir haben auch ein super Team, das rundet das ganze sehr schön ab. Ich schreibe natürlich Artikel und bin ein Teil vom Booking-Team. Ich bin die eine Hälfte, die für GROOMBRIDGE das Booking macht und für Defender bin ich wie ein Band-Mami. E-Mails beantworten gehört für mich auch zum Alltag und wenn Tina mal in die Ferien geht, bin ich die Ersatz-Ansprechperson.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Eigentlich dreht sich mein ganzes Leben um die Musik. Ich gehe sehr gerne an Konzerte/Festivals, ich mache selber gerne Musik und bin immer irgendwie am arbeiten. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit in der Natur mit meinen Hunden. Auch wenn es im Moment nicht so klappt, reise ich auch unfassbar gerne. Ich zeichne/male auch gerne ab und zu. Obwohl ich nicht weiss ob man das so nennen kann, was ich da manchmal hin kritzle.

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Bei mir findet man viel Verschiedenes. Meistens höre ich aber Pop Punk, Hardcore, Metalcore etc. Ab und zu mag ich auch ein bisschen was poppiges oder Hip Hop. Angefangen hat das bei mir mit Limp Bizkit, Linkin Park, Avril Lavigne, Green Day und Sum 41. Danach packten mich dann schnell auch die etwas härteren Sachen und nun kommt es bei mir immer ein bisschen auf meine Laune drauf an. Manchmal habe ich mehr Lust auf Pop-Punk und dann kommt wider eine Phase, in der ich hauptsächlich Hardcore, Metalcore und so höre. Aber meistens höre ich alles durcheinander. Wenn ich mich nicht täusche, war ich sechs Jahre alt, als mich meine Eltern an eine Deep Purple Show mitgenommen haben. Es war an einem kleinen Festival und es hat geregnet. Im Auto haben wir immer Gotthard, Status Quo, Deep Purple etc. gehört. Also war ich schon früh mit der Art Musik vertraut und die Texte kann ich immer noch auswendig. Thanks for that!

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Auf jeden fall das Werk 21 und der Dynamo Saal. Sie sind nicht weit vom Bahnhof entfernt und ich finde beide Locations einfach super. Das Treibhaus mag ich auch sehr. Die Location an sich, die Veranstalter, die Konzerte und es ist für mich natürlich praktisch, nur 20-30 Minuten zu einer so tollen Venue fahren zu müssen. Da kann man auch nach dem Konzert noch ein bisschen mit Freunden quatschen ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen um die letzte Verbindung zu erwischen.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Eine Frage, bei der jeder einmal tief durchatmen muss. Ich kann die Frage nicht wirklich aus dem Stehgreif beantworten, da es immer ein bisschen auf die Situation und die Umstände ankommt. Im Musikbusiness läuft einfach so viel und man weiss nie, was die grossen Labels hintendurch wieder so anstellen. Ich kann mich offen gesagt nicht mit denen „anfreunden“. Ich frage mich auch einfach, ob es da wirklich noch um die Musik und die Künstler selber geht. Wie dann weiter unten erwähnt, kommen da die Bands aus unserer „Szene“ viel zu kurz. Doch da kommt wieder die Frage; ist es besser bei einem Label zu sein, dass nur das Geld interessiert — jetzt mal böse gesagt — oder kämpfe ich als Band einfach selber und habe aber alles selber in der Hand und kann eigene Entscheidungen treffen? Aber im Grunde kann man da eh nicht viel dran ändern. Jede Band macht ihren Weg, je nachdem wie hart sie dafür arbeiten wollen. Wenn man nicht alles vor die Füsse  geworfen bekommt, lernt man auch viel. Der Weg ist das Ziel oder?!

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Jein. Ich finde es einfach schade, dass Pop-Bands in der Schweiz unglaublich gepusht werden von den grossen Labels. Doch die alternative Szene ist am kämpfen. Aber auch hier werden zum Teil oft die gleichen Bands in den Vordergrund gehoben. Es ist für „kleinere“ Bands verdammt harte Arbeit und ohne den Support der lokalen Konzertbesucher funktioniert es hier einfach auch nicht. Darum: geht doch einfach mehr an kleine Konzerte, kauft Merch, teilt die Musik mit anderen Leuten und kauft auch die Musik. Mann kann mit kleinen Beiträgen viel helfen. Es gibt so viele verdammt geile Bands in unserem kleinen aber feinen Land. 

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ich spiele seit einigen Jahren Gitarre und schreibe auch gerne eigene Songs. Auch wenn diese nirgends zu finden sind oder sein werden. Vor ein paar Jahren habe ich mir ein bisschen Klavier beigebracht, was auch noch eine coole Abwechslung ist. Kürzlich habe ich auch angefangen, Schlagzeug zu spielen. Damit habe ich mir einen Traum erfüllt. Jetzt heisst es einfach: dran bleiben. Singen tue ich auch ab und zu, aber nur, wenn mich niemand hört ;). Eigentlich spiele ich jeden Tag irgendein Instrument doch manchmal habe ich so viele Sachen im Kopf und vergesse es dann total. Wenn ich dann aber wieder Zeit dafür finde ist es einfach eine Befreiung. Ich habe mir schon lange überlegt eine Band zu Gründen oder in einer zu spielen, doch im Moment habe ich genug hinter den Kulissen anderer Bands zu arbeiten, das ist auch gut so und macht mir sehr viel Spass. 

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ich brauche Spotify oft, doch ich kaufe dann auch gerne CDs und Merch an den Konzerten der Bands.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Irgendwie gehört es einfach zu meinem Job und ist zum Teil wie ein Werkzeug. Es wird auch immer wichtiger auf den sozialen Plattformen präsent zu sein. Ob das jetzt positiv oder negativ ist, kann jeder selber entscheiden. Ich persönlich finde es auch hilfreich um mit gewissen Leuten im Kontakt zu bleiben. Aber beim Thema Social Media hat jeder seine eigene Meinung und nutzt es anders.