5 Fragen an Manolo Panic

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Eine weitere Schweizer Band, die wir euch etwas näher bringen möchten: Manolo Panic. Ramon Margharitis (Vocals), Janick Zumofen (Guitar), Raphael Aardoom (Bass) und Michi Fiedler (Drums) haben schon einen Grossteil der Welt bereist, um ihre Musik an den Mann und die Frau zu bringen. Genau dies hat uns neugierig gemacht. Die Indie-Rocker aus Wetzikon sind gerade auf Vorstellungs-Tour für ihre neuste Platte „Chinchilla“. Da haben wir die Möglichkeit beim Kragen gepackt, den vier Jungs ein Paar Fragen dazu zu stellen:

Ihr hattet schon zahlreiche Auslandtourneen. Welche Unterschiede und Highlights bei den Locations, der Organisation als Ganzes und vor allem bei den Fans konntet ihr im Vergleich mit Gigs in der Schweiz feststellen?
Es gibt Unterschiede zur Schweiz. In London ist das Ganze viel roher und ehrlicher. Es geht mehr um die Musik, Talent und Leidenschaft. Alte Verstärker, abgetretene Bühnen und das PA aus den 70ern, doch genau das macht den Spirit des Rock’n’Roll aus. In den USA sind die Leute sehr offen und neugierig, jeder ist für ein oder zwei Stunden dein Freund, jedoch alles sehr oberflächlich. In Polen sind die Menschen extrem gastfreundlich. Deutschland unterscheidet sich zur Schweiz bereits deutlich, auch wenn es so nah ist. In Berlin sind die Leute offen für neue Musik, vor allem auch im Indie-Rock Bereich. Highlights sind sicherlich all die fremden und wunderschönen Landschaften und dass wir auf den gleichen Bühnen waren wie einst The Doors und The Who. Natürlich auch die Begegnungen mit Menschen, die wir bisher nur von Magazinen oder TV kannten. Jared Leto war in Berlin an einem Konzert von uns, Lemmy sahen wir in L.A. und Taylor Hawkins war auch an einem Konzert dabei – das war irgendwie schon surreal für uns.

Wie kam es zum doch sehr spürbaren Stilwechsel von eurem Debutablum zur zweiten Scheibe „Chinchilla“?
Chinchilla haben wir komplett eigenständig produziert, es gab keine sonstige Einflüsse. Die letzten Jahre haben uns sicherlich auch geprägt, wir sind älter geworden und haben neue Erfahrungen im Leben gemacht. Diese Reife und Unabhängigkeit fliesst automatisch auch in die Musik ein.

Ihr habt eine Menge Shows anlässlich dem Release von „Chinchilla“ vor euch. Wie bereitet ihr euch auf eure Shows vor? Wie stimmt ihr euch ein?
Ehrlich gesagt haben wir kein spezielles Ritual, es ist jedes Mal ein wenig anders. Ramon und Janick ziehen sich gegenseitig auf und machen Witze. Mike ist der geerdetste und Ruhepol. Raphael hat den Zeitplan jeweils im Blick.

Was ist eure Meinung zum aktuellen Schweizer Musikbusiness?
Wir bewundern viele Bands. Es gibt ganz viele aufstrebende Talente die sich auch international behaupten können. Jedoch werden oft genau diese Talente klein gehalten – wäre die Band aus UK, wäre es ein Hype. Allgemein darf die Industrie mutiger und farbenfroher sein.

Was sind eure Wünsche resp. Ziele für die nahe Zukunft?
Viele Konzerte spielen und „Chinchilla“ mit den Menschen teilen. Wir übernehmen auch gerne den Part der neuen Farbe 😉

Na, überzeugt? Wer das neue Album „Chinchilla“ gerne haben möchte, kann es hier streamen oder kaufen.

Konzertdaten
Cavallo Infernale – Rössli, Stäfa
he Saloon, Wetzikon
24.03.2017 – Pinte Pub & Club, Luzern
26.04.2017 – Ebrietas, Zürich
06.05.2017 – Mit den Rival Kings, Kulturfabrik, Wetzikon
27.07. – 29.07.2017 –
Mutterschiff Openair 2017, Menziken

Tickets und Infos für alle Shows von Manolo Panic könnt ihr hier ergattern.

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