Team Rawk.ch stellt sich vor – Angie

Wir haben schon wieder Dienstag und somit ist es Zeit, ein weiteres rawk.ch-Mitglied vorzustellen. Heute lernt ihr unsere Angie kennen. Sie gehört seit fast zwei Jahren zum Team und kümmert sich um die ruhigeren Töne im Hause rawk.ch. Aber dazu erzählt sich euch gleich selber mehr:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich war schon immer sehr musikinteressiert und ging oft an Konzerte. Ausserdem schreibe ich ganz gerne. Als ich mich damals bei rawk.ch gemeldet habe, konnte ich diese beiden Interessen endlich kombinieren. Am liebsten würde ich auch etwas in diese Richtung studieren und  in Zukunft auch arbeiten, so kann ich bereits tolle Erfahrungen sammeln. Aber hauptsächlich macht es mir auch einfach sehr Spass und Freude.

Grösstenteils schreibe ich Previews und Reviews für Shows und Festivals (und besuche diese) oder treffe Bands und plaudere mit ihnen für Interviews. Manchmal fotografiere ich auch an den Konzerten und letztens habe ich meine allererste CD-Review geschrieben – von denen möchte ich bestimmt mehr machen! Genremässig übernehme ich sicher den „ruhigeren“ Teil von rawk.ch und bin mit meinem Geschmack manchmal die Ausnahme. Dafür muss ich mich nie um Akkreditierungen streiten, ist ziemlich praktisch.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Den grössten Teil meiner Freizeit verbringe ich sicher mit Musik, sei es Musik hören, selbst musizieren oder etwas darüber lesen. Auch an Shows und Festivals bin ich regelmässig anzutreffen. Sonst fotografiere ich gerne und reise so oft ich kann. Sonst bin ich in der Schule und an den Wochenenden oft am Arbeiten. Ausserdem habe ich Zuhause einen kleinen Kater, der sehr viel Aufmerksamkeit braucht und mir oft die Nerven raubt. Dafür ist er meistens aber total verschmust und lieb (ich schwöre).

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Hauptsächlich höre ich Indie-Rock und Alternative-Rock. Diese Begriffe sind zwar recht breit interpretierbar, jedoch trifft das wohl auch auf meinen Geschmack zu. Je nach Lust und Laune läuft bei mir manchmal etwas ruhigere Singer-Songwriter Musik, oder aber auch oft etwas Härteres, was auch gerne in Richtung Punk gehen kann. Generell kann ich vielen Genres etwas abgewinnen, die Band muss mir einfach sympatisch sein und die Texte müssen passen.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Ich mag das Kofmehl in Solothurn, da es die nächste Konzerthalle in meiner Nähe ist. Man trifft immer wieder Leute dort, die man kennt und die Stimmung ist meistens entspannt. Ihr Programm ist sehr breit gefächert und so ist für jeden etwas dabei. Was ich auch toll finde, sind kleine Locations, die Stimmung ist meistens viel besser und die Shows intimer. Dazu gehören unter anderem das Eldorado, der Papiersaal, die Amboss Rampe oder die Rössli Bar in der Reitschule.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Ich finde schade, dass viele kleine Bands gar keine Chance haben, bekannter zu werden. Liegt wohl daran, dass alles, was nicht Pop ist, kaum gefördert wird. Auch werden immer mehr kleine Klubs und Konzert-Locations geschlossen, da sie sich kaum lohnen und dafür gibts mehr grosse Hallen, finde ich auch schade.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Pop-Musiker bestimmt, alles was aus dem Mainstream Rahmen fällt, wird leider kaum wahrgenommen.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Schon seit ich denken kann, spiele ich Klavier. Irgendwann hatte ich Lust auf etwas Neues und habe mir eine akustische Gitarre zugelegt. Seit dem versuche ich, mir selbst das Gitarrespielen beizubringen, jedoch sind die Fortschritte nicht wirklich vorhanden (vielleicht wäre Unterricht doch nicht so schlecht). Ausserdem singe ich ganz gerne und begleite mich manchmal mit der Ukulele.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ich finde Spotify extrem praktisch um neue Künstler zu entdecken. Auch zum Musikhören ist es super, da man so gut wie alle Künstler auf einer App hat. Klar ist es schade, dass die Bands so wenig daran verdienen – im Gegenzug gebe ich mir Mühe, auf Konzerten eine CD oder Vinyl zu kaufen, das unterstützt sie am direktesten.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co?
Ich denke, heutzutage kommt man kaum um die Sozialen Medien herum. Es ist praktisch, um sich zu informieren oder um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Auch können Bands so viel näher mit ihren Fans kommunizieren, was ich auch positiv finde. Man sollte einfach schauen, dass man nicht nonstop am Handy hängt, für das ist die Zeit zu schade.