Team Rawk.ch stellt sich vor – Manu

Wieder schreiben wir eine neue Woche und somit ist es an der Zeit, ein weiteres Teammitglied vorzustellen. Manu erzählt euch gleich selber, was er im Auto für Musik hört und was er vom Musikbusiness im Generellen hält:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Meine Leidenschaft für Konzerte ist gross. Glücklicherweise darf ich hier also Pre- und Reviews von Liveshows verfassen und somit können die Leser von rawk.ch daran teilhaben. Die Motivation finde ich im Schreiben selbst und natürlich bereiten mir die Konzertbesuche grosse Freude.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Arbeiten, Musik hören und machen, joggen, entspannen.

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Auf meinem USB-Stick, der im Autoradio steckt, findest sich alles, was mit Gitarrenmusik zu tun hat. Von Alter Bridge, Avenged Sevenfold, Billy Talent, Foo Fighters über Rise Against, Our Last Night, Deaf Havana, You Me At Six oder As I Lay Dying ist da alles zu finden.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Eindeutig das Kofmehl in Solothurn, für mich der Inbegriff einer Konzert-Location. Gut zu erreichen, fette Soundanlage, kompetentes Team, Treppen und Balkon für gute Sicht, nicht zu gross, nicht zu klein, vernünftige Preise an der Bar und für meinen Geschmack ein gutes und abwechslungsreiches Programm.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Schwierige Frage… Ein bisschen nervig find‘ ich, dass immer die paar Bands, welche grad im Radio rauf und runter gespielt werden, von vielen Leuten automatisch als gut empfunden werden. Über Geschmack kann man sich streiten, aber was einem da zum Teil serviert wird, ist schon fragwürdig. Und wer ein bisschen hinter die Kulissen guckt, sieht auch, dass es da oft gar nicht mehr um Musik geht. Schlussendlich geht es halt um die Kohle, das ist nun mal so auf dieser Erde, und das ist auch in der Schweiz nicht anders. Es gibt aber überall Leute, die immer noch mit sehr viel Leidenschaft ans Werk gehen. Die musst du halt finden, dann brauchst du nichts zu ändern.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Ich denke schon. Schliesslich spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob jemand aus der Schweiz oder von irgendwo auf der Welt kommt. Da die Schweiz aber besonders klein ist, ist es ja auch logisch, dass im internationalen Musikzirkus nicht besonders viele Helvetische Künstler einen Platz finden.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ja, ich spiele Gitarre bei Scream Your Name.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Wenn man betrachtet, dass Bands und Künstler Millionen von Streams brauchen, um ein paar Cents zu verdienen, ist es eigentlich moralisch ein wenig verwerflich. Wenn man bedenkt, dass die Leute aber die Musik wahrscheinlich sowieso nicht kaufen würden und deine Band ohne Spotify auch gar nicht kennen würden, dann ist das wieder gar nicht so schlecht. Ist also ein zweischneidiges Schwert. Kann man liken, kann man lassen. Bisher konnte ich noch gut darauf verzichten, aber es soll ja auch ganz praktisch sein.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Deshalb mag ich Instagram sehr. Über die anderen Kandidaten kann ich nicht viel sagen, da kenn ich mich schlicht zu wenig aus.

Foto: Phils Photography