03.04.2017 – Wir waren am Parkway Drive Konzert

Am 03. April ging es auf in die Halle 622 in Zürich. Dort erwarteten uns Stick To Your Guns, Asking Alexandria und Parkway Drive. Die Halle neben dem Bahnhof Oerlikon war gut zu erreichen und einfach zu finden – und der erste Eindruck machte Hoffnung, dass dies eine wirklich ausgezeichnete Konzertlocation sein könnte.

Pünktlich begann das Konzert mit Stick To Your Guns. Den Banner erkannten wir schon vom Eingang her. Wir schlenderten mühelos in die dritte Reihe, denn die Venue war geräumig und noch nicht allzu voll. Ich freue mich immer wieder, die Amerikaner zu sehen. Jedoch konnte man auch diesmal wieder nur das Schlagzeug hören. Sehr schade, dass das mit der Tontechnik in grossen Hallen leider zu oft nicht funktioniert. Dennoch fehlte es den Jungs nicht an Energie und sie haben ein solides Set durchgezogen. Nach ein paar inspirierenden und ermutigenden Worten wurde noch mehr mitgesungen und die Zuschauer bewegten sich ausgiebig.

Als nächstes waren Asking Alexandria an der Reihe. Zurück mit der alten Aufstellung: Danny is back! Die einen freuten sich darüber und andere fanden Denis besser. Ja mal schauen, oder? Mein Fazit zum Set; “Eifach nei!”Auch hier war die Akustik nicht wirklich das Wahre. Sänger Danny war schon nach der ersten Ansage unsympathisch und irgendwie war das Set einfach langweilig. Auch die Zuschauer schienen nicht so begeistert zu sein.

Mit ein bisschen Verspätung ging es dann auch endlich mit den Headlinern Parkway Drive los! Die Halle war voll und die Stimmung schon von Anfang an auf dem Höhepunkt. Es wurde lautstark mitgesungen, was bei der leider immer noch schlechten Akustik sehr dankbar war, und es fühlte sich an als würde kein einziger Mensch im Raum mehr still stehen. Auch an Pyrotechnik hat es ihnen nicht gefehlt. Wer die Show gesehen hat, weiss, wieso sie in die Halle 622 verlegt werden musste – holy Hell. Die Flammen waren verdammt warm und ich frage mich, wie heiss das wohl auf der Bühne sein muss. Die Setlist war mit neuen und alten Songs ausgeglichen und das Publikum war nicht mehr zu halten. Sänger Winston grinste immer wieder und schüttelte seinen Kopf über das begeisterte Publikum. Während des Sets stieg zweimal die Tontechnik komplett aus, nur noch das Schlagzeug war zu hören. Aber das Publikum überbrückte die Stille mit lautstarken Gesängen und fleissigem Rudern. Ob das wohl ein Schweizer Ding ist? Der Band hat es auf jeden Fall gefallen, uns hat es gefallen, alle waren happy. 

Fotografie: AnshixArts