5 Fragen an Anam’Kara

Anam’Kara ist eine Symphonic Metal Band aus Baden, die wir euch heute gerne etwas näher vorstellen möchten. Im letzten Jahr haben sie ihr Debütalbum „Maze“ veröffentlicht. Seither hat sich allerdings schon wieder einiges innerhalb der Band verändert. Was da passiert ist und auf welchem Weg sich die Truppe jetzt befindet, erzählen euch Sophie (Lead Vocals), Flo (Bass & Scream Vocals), JC (Drums) und Jonathan (Guitars & Piano) in unserem Interview gleich selber:

Normalerweise ist das eine Frage, die Bands für überflüssig halten und unter schlechtem Journalismus abstempeln. Wir stellen sie trotzdem: Woher kommt der Bandname Anam’Kara und hat er eine Bedeutung?
Ursprünglich hatten wir einen anderen Namen, aber irgendwie hat der nicht so gut zu uns gepasst. Auf der Suche nach einem neuen Namen, warf JC „Anam’Kara“ in den Raum und wir waren alle auf Anhieb davon begeistert. „Anam’Kara“ ist gälisch und bedeutet Seelenfreund.

Ihr spielt Symphonic Metal. Ein Genre, das momentan nicht gerade Hochkonjunktur hat. Wird sich euer Sound oder sogar das Genre nach der Trennung von Gitarrist Susch merkbar ändern?
Ja, unser Sound wird sich auf jeden Fall verändern, da Susch etwa die Hälfte unserer bisherigen Songs geschrieben hat. Flo übernimmt nun das ganze Songwriting und wir arbeiten in den Proben gemeinsam an seinen Vorschlägen, wodurch all unsere Ideen einfliessen.
Das Grundkonzept wird mehr oder weniger Symphonic Metal bleiben, aber mit Einflüssen aus anderen Genres. Wie du bereits erwähnst, ist Symphonic Metal momentan nicht sonderlich „angesagt“, daher versuchen wir, etwas aus diesem Klischee auszubrechen. Für uns ist es ganz klar das Genre, mit dem wir uns Ausdrücken wollen, aber wir denken, dass das was momentan auf dem Markt ist, alles ziemlich gleich kling. Wir sind sehr experimentierfreudig und versuchen das Genre vielleicht etwas aufzupeppen. Fürs Erste werden wir etwas „härter“. Wer weiss, was danach kommt.

Wie funktioniert ihr als Band? Also wer macht was und wodurch lasst ihr euch beim Songwriting inspirieren?
Grundsätzlich kann man sagen, dass JC für die „Logistik“ zuständig ist, Flo macht das Songwriting, Joni schaut, dass die Technik läuft und ich, Sophie, mache das Management. Wir sind ein gut eingespieltes Team und können uns super aufeinander verlassen, wenn etwas ansteht.
Das mit der Inspiration ist schwierig zu sagen. Die „kommt“ einfach, das Leben ist die Inspiration.

Die Schweiz ist ja nicht gerade dafür bekannt, ein leichtes Musik-Pflaster zu sein. Wie seht ihr das Musikbusiness hierzulande?
Wir denken, dass die Musikszene in der Schweiz grundsätzlich gesund ist. Es gibt viel Diversität und man kann bereits mit einfachen Mitteln etwas erreichen. Als neue Band hat man es nicht leicht, aber eigentlich gibt es immer irgendwo die Möglichkeit live zu spielen und an allen möglichen Contests teilzunehmen. Einerseits ist es schön, dass es so viele Plattformen gib, seine Kreativität auszudrücken und mit anderen zu teilen. Andererseits stellen wir fest, dass es aufgrund dieses Überangebotes oft schwieg ist, Leute an unsere Konzerte zu locken, weil es so viele Alternativen gibt.

Was sind eure Wünsche resp. Ziele für die nahe Zukunft?
Zur Zeit arbeiten wir an einer EP, die wir hoffentlich diesen Herbst erfolgreich veröffentlichen können. Wir freuen uns da schon riesig drauf, mal schauen was unsere Fans dazu sagen.

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