Team Rawk.ch stellt sich vor – Stefanie

Eine neue Woche, neue Team-Infos für euch. Heute stellt sich Stefanie etwas genauer vor. Sie ghört seit über einem Jahr zu unserem Team und fühlt sich in erster Linie dafür verantwortlich, euch tolle Schweizer Bands näher zu bringen. Was sie sonst so treibt, erzählt sie euch gleich selber:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Ich liebe neue Musik. Also natürlich auch alles, was ich schon kenne, aber ich liebe es, Neues zu hören, im aktuellen und natürlich auch im früheren Musikgeschehen rumzustöbern. Da bin ich bei rawk.ch an der Quelle und dadurch finde ich immer wieder neue Bands, die mich umhauen. Und es gibt noch tausende zu entdecken! Vor allem finde ich es erstaunlich, wie viele Schweizer Bands es gibt, die immer wieder zu überzeugen vermögen. Bevor ich bei rawk.ch “angefangen” habe, war mir nicht wirklich klar, wie facettenreich und interessant das Spektrum an Musikrichtungen und Bands in der Schweiz wirklich ist.

Was die Berichte angeht, probiere ich möglichst viel abzudecken. Dies vor allem auch aus dem Grund, weil es praktisch nichts in der Rock-Sparte gibt, dass ich nicht gern höre. Und vor allem ist mein Ziel, so viel wie irgendwie möglich kennen zu lernen und zu entdecken.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Hmm. Ich bin viel unterwegs, auch gerne mal an Konzerten, ohne alles kritisch mit dem Notizblock zu dokumentieren. Spass, der Notizblock bleibt auch sonst daheim. Und wenn ich nicht gerade irgendwo vor einer Bühne stehe, bin ich auch mal gerne einfach zuhause und schau mir an, was die Filmindustrie so Neues und Altes zu bieten hat oder widme mich einer der wenigen Serien, die ich gerne schaue. Und wenn die Flimmerkiste nichts Schlaues zu bieten hat, durchstöbere ich das Netz nach musikalischen News. Man muss sich ja auf dem Laufenden halten.

Ausserdem bin ich gerne draussen, wenn man das Wetter geniessen kann und fahre gerne mal irgendwo hin, wo man den Kopf ausschalten kann oder gehe mit Freunden die Sonne an einem See geniessen. Im Moment übe ich mich gerade im Motorrad fahren und freue mich riesig darauf, die ersten Touren diesen Sommer zu planen. Drückt mir die Daumen!

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Finden tut man eine Menge. Da ich nie etwas aus iTunes lösche, befindet sich meine ganze Musikgeschichte darin, auf einiges bin ich inzwischen weniger stolz als auf anderes. Aber hey, bei der Zufallswiedergabe im Auto immer wieder ein Grund zum Schmunzeln, wenn dann plötzlich der Pitbull oder die Rihanna ein paar alte Lieder trällern.

In meinen aktuellen Playlists findet man vorwiegend Songs aus diversen Rock Genres aber auch ein klein Wenig Hiphop, Drum and Bass und Dubstep. Ich könnte euch nicht mal sagen, von welchem Genre oder von welcher Band besonders viel vorhanden ist. Musik geschieht bei mir nach Lust und Laune, nach Tageszeit und auch nach Wetter. Da kann alles aus den Boxen ertönen. Besonders viel spielt bei mir Highly Suspect, da sie alle meine Launen abdecken können. Manchmal höre ich aber auch Johnny Cash, manchmal Mindcollision, Of Mice And Men, Red Hot Chili Peppers, Pendulum, die Hilltop Hoods, Macklemore und so weiter und so fort. Meine erst vor kurzem entstandene Platten-Sammlung versuche ich eigentlich auf meine Lieblinge zu beschränken. Aber auch hier muss wohl bald ein separates Regal in die Wohnung…

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Am liebsten bin ich im ISC in Bern. Irgendwie hat der ISC etwas familiäres, warmes. Es ist genug Platz da, jedoch nicht auf einer kahlen Fläche, die Einrichtung ist gemütlich, man kann sich auch mal wo hinsetzen oder einfach mal an der Bar stehen und die Konzerte auf dem Monitor anschauen. Ausserdem treffe ich dort oft Leute an, mit denen ich nicht rechne. Dort fühlt es sich immer wieder heimelig an. Und dazu kommt noch, dass der Weg dorthin überschaubar lang ist, also für mich auch ideal, mal Wochentags ohne lange Heimreisen ein Bisschen Musik geniessen zu können.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Man gibt jungen Künstlern in der Schweiz oftmals keine Chance, sich zu beweisen. Es werden in allen Hinsichten meist Bands berücksichtigt, unterstützt und gefördert, welche bereits einen grundlegenden Bekannheitsgrad besitzen. Irgendwie habe ich immer mehr das Gefühl, hier braucht man oftmals neben Talent noch eine gehörige Prise Glück und/oder Vitamin B, um etwas zu erreichen.
Und hier stimme ich unserer Nadine zu 100% zu: Lasst junge Bands und Künstler auf die Bühnen! Einfach mal die Komfortzone der bereits berühmten Bands verlassen und dafür Newcomern die Chance geben, sich zu beweisen.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Ich habe immer wieder mit der Einstellung gewisser Leute gegenüber Schweizer Bands zu kämpfen. “Die bringen’s doch eh nie zu was!” Hallo? Wenn jeder so denkt ist’s ja kein Wunder, dass Schweizer Bands es schwer haben, die gebührende Anerkennung zu kriegen. Ausserdem ist das Interesse, sich zu informieren bei vielen Leuten viel zu gering oder gar nicht da. Die Bands haben so kaum die Möglichkeit, sich über kleinere Kanäle und mit kleinem Budget einen Namen zu machen. Bands, die mir gefallen, versuche ich zu verbreiten. Wie gesagt, da ist rawk.ch eine ideale Plattform und ich hoffe, wir können viele tolle Bands auf ihrem Weg zumindest ein klein wenig unterstützen.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Hihi. Ich versuch mich ab und zu immer wieder mal an der Gitarre. Aber wie’s scheint, bin ich da nicht unbedingt das gelehrige Naturtalent. In einer Band spiele ich seit der Schulzeit nicht mehr, war aber über drei Jahre lang in einer super tollen Schülerband an der begleitenden Gitarre und auch das eine oder andere mal am Mic. Ich singe bei jeder Gelegenheit, bei der mich niemand anderes hören kann oder auch mal, wenn genug Bier im Spiel war, dementsprechend mal besser und öfter auch weniger gut. Aber ansonsten liegt mir das Musik hören wohl besser, als selbst welche zu produzieren.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ich hab mich darin versucht, es aber wieder gelassen. Wenn ich auf Musiksuche bin, gehe ich auf Youtube. Wenn mir gefällt, was ich höre, kaufe ich mir das Album auf iTunes oder bestelle mir ab und zu mal eine LP. Spotify ist für mich daher kein Thema. Dies vielleicht auch, weil ich gerne mal Musik auf einen USB-Stick packe zum Weitergeben oder weil ich’s halt schon seit Jahren so mache oder weil ich nicht viel von Abonnementen halte.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Seit neustem habe auch ich einen Instagram-Account, obwohl ich erst irgendwie keinen Sinnvollen Gebrauch darin sehen konnte. Nun muss ich jedoch sagen, dass ich inzwischen mehr Zeit auf Instagram verbringe als auf Facebook. Denn eigentlich ist es genau das, was für mich interessant ist: Fotos meiner Freunde.
Facebook hingegen dient mir als sehr guter Veranstaltungsplaner. Wäre da nicht das gute alte Facebook, würde ich wohl viele coole Gigs verpassen. Von Snapchat, Twitter und all den anderen Plattformen habe ich keine Ahnung aber ich glaube auch, ich muss ja nicht auf jeder Plattform vertreten sein.