Wir waren bei The Japanese House im Papiersaal Zürich!

Wieder einmal war es Sonntag und ich war auf dem Weg nach Zürich – für ein Konzert natürlich. Dieses Mal für The Japanese House aus England. Beim letzten Konzert von the 1975 im X-Tra waren sie Support-Act, jetzt kehrte die Band rund um Frontfrau und Sängerin Amber Bain für eine Soloshow zurück in die Schweiz. Das Konzert fand im Papiersaal statt, welchen ich persönlich sehr toll finde. Klein, gemütlich und eine coole Atmosphäre, was will man mehr?

Durch den Verkehr verpasste ich leider den Support-Act, Klain Karoo. Dafür war ich gerade zur perfekten Zeit da für den Konzertbeginn vom Hauptkünstler. Schon vom ersten Moment an zog einem die Stimme von Amber in einen Bann. Mit ihrer tiefen, beruhigenden Stimme verschmolz sie mit ihrer Band, welche aus drei Leuten besteht. Sie spielten ihre bekannten Singles und sogar einen neuen Song, der erst noch veröffentlicht wird. Eine einzige Kritik zum Konzert habe ich: Der Sound war offensichtlich nicht gut abgemischt. Das Schlagzeug war extrem laut und die Samples auch. Auch die Künstler auf der Bühne hörten sich zum Teil nicht und gestikulierten öfters mit dem Tontechniker, was die Stimmung zum Teil störte.

Sie bezeichnen ihre Musik als “Dream-Pop”, welches ich sehr passend finde. Perfekte Musik zum Träumen. Dieser Traum hielt leider nicht lange an. Schon nach 50 Minuten verabschiedeten sie sich von der Bühne, schade! Ich hätte gerne noch einige Lieder lang weitergeträumt.