Tag 2 am Greenfield Festival 2017 – Interviews. Behind The Scenes. Bier.

Green Day

Tag zwei am Greenfield Festival. Das Wetter hält sich gut und unsere Stimmung ebenfalls. Katrin musste früh aus den Federn, um den Panels am Band Support Day zu lauschen. Was sie dort gelernt hat, wird sie euch nächste Woche gerne in einem Bericht erzählen.
Auch für Andy fing der Tag bereits früh an, denn er durfte Keith von Every Time I Die zum Interview treffen. Mehr dazu selbstverständlich in Kürze auf deiner Lieblingsseite im Internet. Also hier.

Aline und Vera hatten ebenfalls ein Band-Date, sie löcherten Basti von Callejon mit Fragen. Andi Nummer zwei im Bunde begleitete die Herren von Second Function vor, während und nach ihrem Auftritt auf der Jungfrau Stage. Sein Behind The Scenes Beitrag und das Interview mit Callejon gibt’s natürlich auch bald hier zu lesen.

So, und wo haben sich Manu und ich so rumgetrieben? Wir starteten den Tag mit bitzeli Pressebus-Sauna, danach lauschten wir dem Alternative/Indie Rock von Second Function. Obwohl wir Bassist Sascha schon länger kennen, haben wir seine Band noch nie live gesehen – definitiv ein Fehler. Das Trio spielte souverän und eröffnete den zweiten Tag unglaublich sympathisch. Wer sie nicht kennt, checkt sie aus!
Der folgende Nachmittag mauserte sich zur kleinen musikalischen Durststrecke. Dazu muss gesagt sein, dass ich allen Bands gegenüber sehr offen bin und gerne neue Perlen entdecke. Aber bei Indie Folk à la Skinny Lister und Mittelalter Rock wie In Extremo hält mich einfach nichts vor der Bühne, auch wenn die Bands musikalisch einiges zu bieten haben. Ist halt nicht mein Ding.

Irgendwann wanderte ich zur Eigerstage, um Touché Amoré bei der Arbeit zuzuhören. Dieser dreckige Emo Post Hardcore sagt mir schon viel mehr zu, damit bin ich schliesslich gross geworden. Frontmann Jeremy scheint zwar sehr scheu, wenn er mit dem Publikum redet, sobald er aber in seinen schreienden Ekstasen versinkt, ist von seiner Zurückhaltung nichts mehr zu spüren.

Die nächste Band auf derselben Bühne war Every Time I Die. Ach du meine Güte, die gehen ab! Auf den Fotos wären wohl nur die fliegenden Haare und Gitarren zu sehen, wäre da nicht dieser Gitarrist, ein massiver Fels in der tobenden See. Aber seht selbst weiter unten.
Irgendwo zwischen Bierbar und Eiger Stage ging mein Pullover verloren, also machten wir uns auf den Weg zum Camping, um mir neue Abendgarderobe zu besorgen und eine grosse Portion Pasta zu verdrücken. Gestärkt und in neuer Montur steuerten wir pflichtbewusst auf Green Day zu, aber äh, meins ist es nicht. Gemäss Aline war das Set toll, die Band wunderbar eingespielt und sympathisch und sie feierte ihre Lieblingsband, als gäbe es kein Morgen. Die Feuerwerke liessen mein Herz jeweils kurz stehen – jesses waren diese Knalls laut und ich hoffte, dass es effektiv zum Konzert gehörte…

Das tolle Beitragsbild von Green Day (oben) hat die liebe Florence Dreier in unserem Auftrag gemacht. Herzlichen Dank!