01.07.2017 – Oceans Ate Alaska in Zug

Kennst du Zug? Also diese Stadt, die sich irgendwo zwischen Luzern und Zürich entwickelt hat, sich durch tiefe Steuern und Glencore auszeichneit und sonst… ja was sonst? Nun, sonst gibt’s da immer mal wieder härtesten Metal vom stumpfsten und ab und an sogar progressiven Metal vom kompliziertesten. Auf Sommerpause wird geschissen und darum präsentieren euch Djent-Events am 1. Juli in der i45 Oceans Ate Alaska und ganz viele tolle Supportbands.

Zuerst einmal wären da unser aller Lieblinge von Amongst Pariahs, die Metalcore-Senkrechterstarter. Hast Du ja eh schon gehört davon; wenn nicht, dann lies mal kurz hier, was da live so abgeht, oder hör dir eine Single an.

Progressiv sollt’s werden, genau, darum sind auch Nubia aus Luzern dabei. Kaum eine Handvoll Konzerte gespielt, aber the Hypetrain is rolling and there is no stop in sight. Djent, wie es sich gehört, aber, oh Wunder, es werden Songs geschrieben, die technisches Können nicht über Eingängigkeit stellen.

Technisches Können – oder eher einen Taschenrechner – braucht’s auch bei In Love Your Mother, Eingängigkeit ist aber eher nicht zu erwarten. Braucht’s aber auch nicht, den die Bühnenpower, die Stop-N-Go-Noise-Frickel-Breakdown Attacken des Math(/Mother-)core-Trios bleibt einem eh in Erinnerung.

Tja, und eben, der Headliner Oceans Ate Alaska, also wahrscheinlich der Grund, wieso Du auf diesen Beitrag geklickt hast. Bedarf daher eigentlich keiner weiteren Vorstellung; falls Dir aber einfach der Name gefallen hat (oder du sonst ein neugieriger Mensch bist): Die Band wandelt auf neuen, alten, bekannten, eigenen Pfaden, irgendwo im progressiv Metalcore/Dient-Bereich, ohne aber einfach irgendwelchen Trends hinterherzuhecheln. Also: Breakdowns, Eingängigkeit, ausgereiftes Songwriting, technische Perfektion. Geh hin.