Insanity – Ready To Row: Review

Die Luzerner Hardcore Band Insanity schenkte uns zum Jahresabschluss ihre neue EP “Ready To Row”. Wir haben reingehört und erzählen, was euch auf der Scheibe erwartet.

Schon der Albumtitel löst den Drang aus, mit dem Kopf im Takt mitzuwippen oder vielleicht sogar in 2-Step auszubrechen. Dieses Bedürfnis zieht sich durch alle sechs Songs auf “Ready To Row”. In gekonnter Old School New York Hardcore Manier setzen Insanity auf Gang-Vocals und harte, trotzdem melodiöse Riffs. Die agressive Stimme von Sänger Tobias Küng macht die Songs rund – with an edge – und verleiht ihnen ein gewisses “Tough Guy”-Image.
Allein bei “Understand” kommt die Vergangenheit der Luzerner Band ans Licht. Die Riffs erinnern hier an Metal, den Insanity vor dem Einstieg in die Hardcore Szene verfolgte.
Eine Überraschung bringt der letzte Track auf “Ready To Row” mit sich. Die Insanity-Jungs konnten für „Hands Up“ die Rapper Phumaso, Luzi, Static Franatic und PB sowie die Mundart-Hardcore HAK in ihr Boot holen. Rhymes über Metalriffs? Es funktioniert und ist überraschend gut.
Der beste Song auf der Platte ist wohl “Face Your Chance”. Schon allein die Message, wir sollen unsere Chancen wahrnehmen, da wir nur ein Leben haben, ist Grund genug. Ebenfalls sehr geil sind die Gang-Shouts in “Never Gonna Quit”, versprochen.

Diejenigen unter euch, die keine Freunde von Old School New York Hardcore sind, werden “Ready To Row” wohl etwas langweilig und eintönig finden. Streamt die Scheibe doch trotzdem mal auf Spotify und lasst euch von Insanity in ihre Welt entführen.
Für alle anderen: Kauft euch das Baby – unbedingt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten