17.06.2017 – Four Year Strong im Werk21

Heisse Temperaturen, ein Rawk-Mitglied live auf der Bühne und gaaanz viel fröhlicher, amerikanischer Pop Punk. So etwa könnte man den Samstagabend im Werk21 beschreiben.

All To Get Her aus Uznacht, SG, eröffneten mit melodiösem Punkrock den Abend. Sie sind derzeit mit ihrer EP «Red Carpet» hierzulande unterwegs und werden auch am diesjährigen Gurtenfestival mit von der Partie sein.

Dann habe ich zum ersten Mal Cold Reading aus Luzern live gesehen, in der mein Rawk-Kollege Marc die Drumsticks schwingt. Wow, ziemlich emotionale Musik, erinnerte mich stark an Dashboard Confessional. Ihr Auftritt hat mich überzeugt, denn die Jungs haben sich auf der Bühne ziemlich ins Zeug gelegt. Auch Cold Reading könnt ihr diesen Sommer wieder live erleben und zwar am 30. Juni im Sedel: Dann spielen sie nämlich am Proberaumfestival.

Und schliesslich waren dann Four Year Strong an der Reihe. Ich durfte letztes Jahr ja ihren sympathischen Sänger Alan Day interviewen und habe mich deswegen sehr auf die Amerikaner gefreut. Und Four Year Strong taten, was sie eben halt so tun: mit ihrem melodiösen Punkrock und ein paar farbigen Luftballons gute Stimmung verbreiten. Ok, sehr gesprächig waren sie nicht. Als ein paar Gitarrensaiten kaputt gingen und es eine Unterbrechung gab, dauerte es eine Weile, bis wir den Grund dafür erfuhren. Aber dennoch schienen die Jungs gut gelaunt zu sein – sie hatten ja auch allen Grund dazu, schliesslich zeigte sich das Publikum von seiner besten Seite: Alles, was so dazu gehört zu einem vergnüglichen Punkrockkonzert, wurde vom Publikum geliefert: Crowdsurfs, ein wenig Pogen und Leute, die lauthals die Lyrics mitsangen. Und das alles trotz der Hitze, die sich im Saal angestaut hatte. Und dann spielten Four Year Strong auch meine Lieblingssongs: Bada Bing! Wit’ A Pipe, Go Down in History, It Must Really Suck To Be Four Year Strong und Wasting Time Eternal Summer. Ja, Sommer sind super und gute Musik dazu macht diese Jahreszeit noch besser. Mein Fazit: laue Sommernächte und Pop Punk passen einfach wunderbar zusammen.