5 Fragen an Coffee for the Restless

Erst letzten Monat haben die St. Galler ihre erste Scheibe getauft: «Coffee Show». Trifft doch irgendwie den Nagel auf den Kopf, oder nicht? Kaffee und Zigaretten. Coffee Show und Cigarbox-Guitar Sound. Also mir passt, was die Dame und die Herren hier erarbeitet haben. Ihre Texte schreibt die Band stets selber, natürlich mit ordentlich Kaffee intus. Am besten lest ihr selbst, was Coffee for the Restless so zu erzählen haben. Und anschliessend reinhören nicht vergessen!

Kaffee ist fein und macht munter, jedoch haben sich eure Fans sicherlich auch schon gefragt, wie ihr auf den Namen «Coffe for the Restless» gekommen seid. Woher kommt der allgegenwärtige Hang zum Kaffee?
Der Bandname entstand schon, bevor die Band vollzählig war und nur aus den zwei Gründern und Kaffee-Liebhabern Roman Staub und Lukas Oberholzer bestand. Da vor jedem Jam und jeder Probe eine Tasse Kaffee obligatorisch war, lag die Thematik irgendwie auf der Hand. Die belebende Wirkung des Koffeins lässt sich ausserdem leicht mit aufgedreht sein, Tanzen, Schlaflosigkeit und nächtelangem Feiern in Verbindung bringen. Somit war der Name Coffee For The Restless erste Wahl.

Tiere, Freundschaft und, wer hätte es gedacht, Kaffee. Nicht gerade der Standart-Rocksong-Stoff. Wie entstehen eure Texte?
Die meisten Texte von CFTR wurden von unserem Sänger geschrieben. Da wir aber keine fixe Rollenverteilung haben, stammen auch einige Ideen von anderen Bandmitgliedern. Unsere Texte sollen unser Leben widerspiegeln: Skateboarden, Party, Freunde! Manche Lieder sind thematisch so nahe an unserem Leben, dass sie für aussenstehende Personen nur schwer verständlich sind, andere wiederum handeln von aktuellen Themen, wie zum Beispiel der Bearsong, welcher von der momentanen Wildtierproblematik in der Schweiz handelt. Dass wir uns damit von normalen Rock Lyrics unterscheiden, liegt vielleicht daran, dass niemand von uns so wirklich auf die Texte achtet beim Musikhören und wir auch bei unserem Songwriting den Fokus auf die Musik legen.

Was macht ihr, wenn gerade keine Bandprobe und keine Gigs anstehen? Habt ihr gemeinsame Hobbies oder ist es hauptsächlich die Musik, die euch verbindet?
Da wir uns alle schon vor der Band mehr oder weniger gut gekannt haben, steht bei uns vor allem die Freundschaft im Vordergrund. Wir brunchen oder grillen oft zusammen, gehen zusammen in den Ausgang oder Skateboarden. Einfach gesagt: Wir zelebrieren das Leben zusammen und Musik ist ein super Nebenprodukt davon!

Welche sind eure persönlichen Highlights, nebst eurer Plattentaufe im Juni, aus den zwei Jahren seit eurem Entstehen?
Ja die Plattentaufe mit Pablo Infernal als Special Guest ist sicherlich ein Highlight gewesen. Der Gig am Wavejam, an dem wir Vorband von Millencollin und Skindred sein durften, war unglaublich. Aber vor allem die kleinen Gigs mit Stromausfällen und einer fetten Sause sind unvergesslich.

Wie sehen eure Pläne und Ziele oder sogar Träume für die nächsten paar Jahre aus?
Das Hauptziel ist bestimmt, weiterhin zu bestehen und zusammen auf den Bühnen Spass zu haben. Wir möchten in nächster Zeit auch häufiger in anderen Teilen der Schweiz spielen und im Herbst wahrscheinlich auch im Ausland. Alles Weitere wird sich zeigen…
P.s. Kaffee-Sponsoren sind herzlich willkommen!

Na, haben wir dein Interesse geweckt? Stay tuned!

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