5 Fragen an Inplain

Heute haben wir ein paar Infos über die sympatische Seeländer Rockband Inplain für euch. Die vier Familienväter, Biker und leidenschaftlichen Musiker decken das ganze Spektrum von Hardrock bis hin zu gefühlvollen Balladen mit ihren aus Alltagssituationen entstandenen, selbst geschriebenen Texten und eigens komponierten Melodien ab. Wer also auf klassischen Rock mit schweren Gitarrenriffs sowie kritische, tiefgründige Texte steht, sollte es sich nicht entgehen lassen, mal bei Inplain reinzuhören. Mich konnten sie bereits mit ihren Antworten zu meinen Fragen überzeugen und ich erwarte ihre kommende Scheibe mit Spannung!

Ihr plant, noch dieses Jahr euer erstes Album herauszugeben, da kann es schon mal drunter und drüber gehen. Wie chaotisch oder geordnet sieht die Entstehung einer Scheibe bei euch aus?
Letztes Jahr haben wir praktisch alle 29 Songs im Studio aufgenommen und dann eine Auswahl für die CD getroffen. Seit diesem Frühling sind wir am mischen und produzieren. Chaotisch war es eigentlich nie, aber wir haben uns Zeit genommen. Schliesslich arbeiten wir alle zu 100% und sind zum Teil noch in anderen Bands engagiert. Auch sind unsere Ansprüche an den Sound relativ hoch, so dauert die Produktion eines einzigen Songs doch relativ lange.

Eure Heimat ist das Seeland, ihr habt aber auch bereits Shows in Zürich gespielt. Unterscheidet sich das Publikum und die Atmosphäre im Allgemeinen auch örtlich?
Es spielt weniger eine Rolle wo wir spielen. Es kommt eher darauf an, ob das Publikum bereit ist, sich auf die Musik einzulassen. Wenn der Funke zum Publikum überspringt, spielt es keine Rolle, wo man spielt. Natürlich hängt auch viel von der Qualität der Darbietung ab. Hier geben wir jedoch immer Vollgas, egal ob 10 oder 200 Zuhörerinnen und Zuhörer im Publikum sind.

Wie habt ihr als Band zusammengefunden?
Sänger Urs Lippert gründete zusammen mit Schlagzeuger Attila Nemeth Inplain im Jahr 2010. Nach Wechseln an der Gitarre und am Bass besteht die Band in ihrer jetzigen Form seit 2014. Gefunden wurden Tino Schwab an der Gitarre und Hans-Jürg Kleine am Bass auf den einschlägigen Plattformen im Internet.

Ihr habt doch den einen oder anderen kritischen Text neben den Gute-Laune-Songs. Was inspiriert euch beim Schreiben?
Die Texte entstehen oftmals aus Alltäglichem. Werden die Töchter in der Schule gemobbt, entsteht ein Song über Mobbing. Stirbt der Hund, halt einer über den jetzt fehlenden treuen Begleiter. Die Songs sind ein Spiegel des wirklichen Lebens. Da gehört bei uns neben der Sorge und Abscheu über Intoleranz und Krieg auch die Freude am Motorradfahren dazu.

Es gibt verschiedenste Richtungen, in die man als Schweizer Band ziehen kann. Sei es das Ausland, die Festivalbühne, weitere Alben oder einfach von Bühne zu Bühne. Welche Ziele habt ihr für die nächsten Jahre?
Neben den laufenden Konzerten wollen wir dieses Jahr primär unser erstes Album auf den Markt bringen. Wir erhoffen uns natürlich, dass wir mit einer guten CD im Gepäck zu mehr und besseren Auftrittsmöglichkeiten kommen und so unsere Musik einem breiteren Publikum vorstellen dürfen. Wir denken, live zu spielen und das Publikum zu begeistern ist das Wichtigste. Der Rest ergibt sich von selbst.

Interessiert? Dann dürft ihr euch auf die erste CD der vier Ende 2017 freuen!

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02.12.2017 – Brügglibar Thun