5 Fragen an GROOMBRIDGE zum neuen Album “Der Specht”

Heute erscheint das fünfte Studioalbum “Der Specht” von GROOMBRIDGE aus Burgdorf. Wir haben der Alternative Rock-Truppe fünf knackige Fragen zu ihrem neuen Werk gestellt:

Der neue Name des Albums lässt vermuten, dass ihr jetzt auf Deutsch singt. Tut ihr aber nicht. Was steckt hinter dem Namen?
Dyle: Eigentlich steckt dahinter etwas ziemlich Banales. Entstanden ist der Name anhand eines Gitarrensounds, welchen wir «den Specht» nannten – wir blödelten etwas rum und plötzlich fanden wir den Namen einfach irgendwie passend. Auch weil uns ein Ornithologe ein paar Infos zum Specht erzählte. Da fing es richtig an mit den Ideen und wir konnten unserer Kreativität freien Lauf lassen. Aus einer anfänglich schrägen Idee wurde nun ein Album mit Artwork, Bildern und Videostory (nicht nur Clip) alles rund um den Specht. Es ist doch irgendwie auch faszinierend, wie aus etwas unglaublich «normalem» eine unglaublich vielseitige Story gemacht werden kann. Jetzt im Nachhinein finde ich das sogar noch fast besser als zu Beginn. Und übrigens: Wenn man den Specht so richtig Hochdeutsch ausspricht, dann klingt’s irgendwie schon einfach auch geil…

Ihr seid bekannt dafür, praktisch alles in Eigenregie zu machen. Wie ist das neue Album diesmal genau entstanden?
Fibe: Es ist identisch abgelaufen wie bei den letzten beiden Alben. Das Songs-Schreiben, Produzieren, Aufnehmen und Mixen ist in unseren Händen. Wir wollen, dass das Teil so klingt, wie wir es wollen. Beim Aufnehmen kreieren wir zum Teil viele Layers und wissen genau, wo wir diese platzieren wollen. Als Produzent ziehen wir ab und an Christoph Steiner (Hildegard lernt fliegen) bei. Das Mastering wurde zusammen mit Martin Ruch in Berlin gemacht. Er ist, wie Christoph Steiner, seit der ersten GROOMBRIDGE Stunde dabei.

Diese Woche wurde euer 15-minütiger Videoclip veröffentlicht, der bereits vier Songs vom neuen Album enthält. Erzählt uns doch etwas über den Videodreh.
Dyle:
Wir waren extrem produktiv beim Drehen und mittlerweile arbeiten wir einfach auch gerne so. Schliesslich arbeiten alle von uns Vollzeit und haben Freundin, Frau und Familie. Nicht, dass das hier zu Hobby-mässig rüberkommt: wir sind ehrgeizig und wollen immer das Bestmögliche rausholen – nur eben mit maximaler Effizienz. Und das war nicht ganz einfach. 14 Minuten, 4 Songs – da muss schon was Geiles passieren, dass man da dran bleibt. Die Story geht über vier Clips, wobei alle Clips eigentlich selber auch eine Story in sich sind. Die Umsetzung ist uns wirklich gut gelungen. Nun müsst ihr euch aber schon selber davon überzeugen.

Was erwartet die Hörer denn eigentlich musikalisch genau? Gewohnt GROOMBRIDGE oder seid ihr gemässigter geworden oder doch noch eine Spur experimenteller?
Fibe: Experimenteller ist wahrscheinlich das falsche Wort. Ich würde sagen extremer und zwingender. Wir wollten alles auf die Spitze treiben, sei es beatmässig, synthmässig, die harten Gitarren oder die Vielfältigkeit des Gesangs. Was wir sicher sagen können ist, dass wir mit ansteigendem Alter, anders als die meisten Bands, eher härter werden.

Am Samstag, 9. September wird „Der Specht“ im Gaskessel in Bern vorgestellt und gefeiert. Habt ihr ein paar überzeugende Argumente, weshalb man das auf keinen Fall verpassen sollte?
Dyle: Wer gerne an Konzerte geht und gerne Musik hört, die vielseitig ist, der ist herzlich willkommen – und dem oder der wird es garantiert auch gefallen. Wir bieten live definitiv eine solide Show, gespickt mit fetten Visuals. Wem das nicht reicht: Sky erzählt auch immer extrem lustige Witze und ist der beste Entertainer nach Mister Bean.

Wer noch mehr erfahren will, der soll sich den ausführlichen Bericht im Bund zu Gemüte führen.

Am Samstag, 9. September wird “Der Specht” im Gaskessel in Bern getauft. Tickets gibt es hier zu kaufen (VVK CHF 20.- / Abendkasse CHF 22.-). Als Support ist unsere Band des Monats Juli Ripstone am Start.

Doors: 20:00 Uhr / Shows ab 21:00 Uhr