Team rawk.ch stellt sich vor – Eric

Eric #2 hat erst vor kurzer Zeit den Weg in unser Team gefunden. Er kam am diesjährigen Greenfield Festival auf uns zu und wir freuen uns, dass wir jetzt auch bildliche Impressionen in guter Qualität bieten können. Details über sich erzählt Eric euch gleich selber:

Was ist deine Motivation, für rawk.ch zu schreiben und was ist deine Funktion?
Da ich sehr gerne fotografiere bin ich mehr für Bilder als für Texte zuständig und halte so die Gallery von rawk.ch aktuell. Ich schiesse für rawk.ch Fotos von Veranstaltungen, die dann für Konzertreviews oder dergleichen genutzt werden können. Rawk ermöglicht mir den Zugang zu grösseren Konzerten und Bands, was für mich die Konzertfotografie noch interessanter macht.

Was machst du so, wenn du nicht gerade für rawk.ch Zeit investierst?
Ich absolviere momentan eine Ausbildung als Multimedia-Elektroniker und da ich gerne viel beschäftigt bin, bin ich auch in der Freizeit viel am Fotografieren. Ich habe grosses Interesse an der Landschafts- und Milchstrassenfotografie. Das heisst für mich früh aufstehen für einen Sonnenaufgang oder lange draussen in der Dunkelheit ausharren für den optimalen Moment.

Zusätzlich beschäftige ich mich musikalisch in einer Band und auf YouTube – aber dazu mehr weiter unten.

Was für Musik finden wir auf deinem MP4-Gerätli/Plattenspieler/CD-Player?
Momentan bin ich auf der Metal/Metalcore-Schiene. Meine absolute Lieblingsband ist Linkin Park. Musik kann mich aber auch in anderen Formen begeistern. Ich höre nebst dem auch sehr gerne Filmmusik oder sonstige moderne, orchestrale Kompositionen. Für mich muss die Musik nicht in einem bestimmten Genre sein, sondern sie muss in mir gewisse Emotionen auslösen. Wenn sie mich auf dieser Ebene erreicht, ist sie in der Regel auf meinem Handy gespeichert und im CD-Regal.

Welches ist deine Lieblings-Konzert-Location in der Schweiz und warum?
Für mich ist das unbestritten das Kulturwerk 118. Ich habe dort meinen ersten Kontakt mit der Metal-Szene gehabt und habe später auch mein erstes richtiges Konzert mit meiner Band dort gespielt. Das „Kulti“ ist nicht zu gross und wirkt auch schon mit wenig Besuchern gut gefüllt – ein sehr dankbarer Ort also auch für Bands, die noch nicht auf so viele Zuschauer zählen können.

Was nervt dich am Schweizer Musikbusiness und was würdest du ändern?
Die Schweiz ist sehr auf den Mainstream fixiert. Das hat zur Folge, dass einige Künstler die gesamte Aufmerksamkeit erhalten und kleinere Künstler fast komplett ignoriert werden. Die damit etwas unbekannteren Künstler sind deswegen aber überhaupt nicht weniger hörenswert! Die Konzerte von den kleineren Künstlern sind auch meistens sehr schlecht besucht, was ich sehr schade finde. Wenn ich könnte, würde ich versuchen, diesen kleineren Bands eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Musik einem breiten Publikum präsentieren können. So würde ihre Musik neue Leute erreichen und mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Denkst du, dass Schweizer Musiker genügend Anerkennung bekommen?
Das habe ich in der obigen Frage schon mehr oder weniger beantwortet: Ich finde, dass die Schweiz viele gute Künstler hat. Jedoch ist somit die Konkurrenz auch sehr gross. Viele Schweizer Bands freuen sich schon über eine Handvoll Besucher, während Pop- und Rockstars aus dem Ausland bei uns vor einem ausverkauften Stadionpublikum spielen.

Spielst du selber auch in einer Band oder machst du sonst Musik?
Ja ich spiele Gitarre in der Band Ticket To Nowhere, in der auch Andreas mit dabei ist. Zusätzlich habe ich ein kleines „Soloprojekt“, bei welchem ich ab und an Lieder auf YouTube covere.

Was hältst du von Streaming Diensten wie Spotify etc. und machst du davon Gebrauch?
Ich finde dies eine gute Sache. Obwohl diese günstig sind und der Künstler sehr wenig mitverdient an den Streams, erhalten sie eine grössere Reichweite. Ich benutze Spotify sehr gerne, um neue Bands zu entdecken. Jedoch um einen Künstler richtig zu unterstützen bevorzuge ich immer noch einen CD-Kauf am Konzert.

Was hältst du von Instagram, Snapchat, Twitter und Co.?
Je mehr Leute die Plattformen nutzen, desto wichtiger werden sie meiner Meinung nach. Facebook, zum Beispiel, hat sich für Bands als Plattform etabliert, auf der sie wichtige Updates posten. Für mich ist Facebook neben dem nur einen Zeitvertreib im ÖV oder dergleichen. Instagram nutze ich, um meine Fotos mit Gleichgesinnten zu teilen. Man muss sich aber bewusst sein, dass sich das echte Leben nicht auf dem Bildschirm abspielt.