17.11.2017 – Die dritte «The Rawk Show» im Gaswerk Winterthur

Am Freitag, 17. November ging es für die dritte «The Rawk Show» Richtung Winterthur ins Gaswerk. Zugegeben, es war mein erstes Mal in dieser Location. Also hatte ich keine Ahnung, was mich und die Bands da erwarten würde. Luca, der die Leitung des Abends hatte und Serge, einer der Haustechniker, nahmen uns freundlich im Empfang. Draussen vor dem Gaswerk wie auch drinnen war es saukalt, der Küchenbereich und der schöne Backstage waren aber kuschelig warm geheizt. Die Küchen-Crew stand bereits am Nachmittag fleissig hinter den Töpfen und dem Duft nach konnte man bereits erahnen, dass das Znacht ein Gaumenschmaus werden würde…

Erst musste aber alles Material aufgestellt und der Soundcheck durchgeführt werden. Und ja, der verlagerte sich zeitlich etwas nach hinten. Scream Your Name-Mischer Jessi pendelte zwischen zwei Shows hin und her, um zwei Bands in diversen Locations mischen zu können. Die Strassen am Freitagabend sind nicht gerade für optimale Verkehrsverhältnisse bekannt. Wie auch immer, Jessi kam, stellte das Mischpult auf und ein und verschwand darauf mit einem Sandwich in der Hand gleich wieder um die Ecke.

Während der Soundchecks kümmerte ich mich um den Bandmerch und stelle unsere Verlosungs-Goodies aus. Unser Nitro-Snowboard, die E-Gitarre und alles dazugehörende Verlosungsmaterial begleitet uns natürlich an jede The Rawk Show – man will den Menschen ja präsentieren, was sie genau gewinnen können. Auslosen werden wir übrigens kurz vor Weihnachten.

Nach den etwas verspäteten Soundchecks wurde zu Abend gegessen – und wie! Ich wusste nicht, dass das Gaswerk für seine ausgezeichnete Küche bekannt ist. Mir wurde von Serge und Luca erklärt, dass es sogar ein Gaswerk-Kochbuch gibt. «No Junkfood, no Pizza, no Mystery Meat» heisst das Werk, dass zum 20. Jubiläum kreiert wurde. Wir genossen das vorzügliche Fleisch mit Gemüse und selbstgemachtem Kartoffelstock. Auch die Vegis kamen selbstverständlich nicht zu kurz. Das war ein Gaumenschmaus – herzlichen Dank an die Gaswerk-Köche, die für uns mit so viel Herzblut gekocht haben! Sorry, dass das Burgdorfer Bier bedingte Trinktemperatur hatte…

Um halb Neun öffneten sich die Türen und ich war froh, dass kurz vor neun schon eine schöne Anzahl Besucher an der Bar standen und beim Merch-Tisch fleissig meine Wettbewerbstalons ausfüllten. Kurz nach neun betraten GROOMBRIDGE die Foyer-Bühne und praktisch alle Besucher fanden den Weg in den Keller. Ich würde jetzt Mal behaupten, dass die wenigsten eine Ahnung hatten, was die Herren überhaupt für Musik machen. Die Burgdorfer Alternative Rocker machen nicht leichtverdaulichen Sound zum nebenbei mitschunkeln, aber ich glaube, dass sie einige aufmerksame Musikliebhaber an diesem Abend für sich begeistern konnten. Ich sage immer: Schweizer Musik auf höchstem Niveau – ich bin grosser Fan davon.

Danach beschallten Scream Your Name, ebenfalls aus Burgdorf, das Foyer. Mischer Jessi war noch auf dem Weg, aber SYN-Technikerin Iris meistere den Job auch alleine wunderbar. Mittlerweile fanden wohl gut 50 Nasen den Weg vor die Bühne – ein beachtlicher Anteil davon übrigens aus dem Urnerland! Die Urner-Fans kamen mit einem Kleinbus angereist und machten mächtig Stimmung! Wow, Mädels und Jungs, ihr seid der Hammer! Scream Your Name präsentierten uns Songs vom neuen Album “Reborn” aber auch ein paar Klassiker wie „24/7“ oder „Cinderella Story“. Ich liebe die rockige Post-Hardcore Kombination, bin aber auch sehr gespannt auf unsere Akustik-Ausgabe in Bern: 9. Dezember 2017, Planetspade. Vormerken.

So ging der offizielle Teil des Abends auch schon dem Ende zu. Danach wurden natürlich noch ein paar Bierchen gekippt, bevor es im gemütlichen Bettenlager des Gaswerkes ruhig wurde.

Herzlichen Dank an Luca, Serge und das ganze Gaswerk-Team. Die ganze Vorab-Organisation sowie auch der Abend bei euch waren super professionell, alle sehr nett und unkompliziert. Danke, dass wir eine unserer Shows bei euch durchführen durften!

Eric hat für euch schöne Fotos geknipst, die ihr hier findet.