03.-04.08.2018 – Open Air Gränichen 2018: Neue Bands bestätigt!

Das Jahr 2018 ist noch nicht allzu alt, bis zum Open Air Gränichen 2018 am 3. und 4. August dauert es doch noch seine Zeit, aber die Vorfreude steigt — bei uns täglich, um ehrlich zu sein. Daher wird’s mal wieder Zeit für einige neue Bandankündigungen. Zusätzlich zu den bereits bestätigten Hardcore-Hochkarätern Comeback Kid und den letzte-Chance-sie-noch-live-zu-sehen-Untergrundhelden Adhesive kommen dazu:

Counterparts
Aus Kanada an die Spitze des Melodic Hardcore: Counterparts. Die Band um Frontmann Brendan Murphy weiss, wie perfektes Songwriting auszusehen hat, weiss, wie mensch harte Parts und Gefühle ausbalanciert — und trotz Ausstieg von Gründungsmitglied und Gitarrist Jesse Doreen hat die Band letztes Jahr mit „You’re Not You Anymore“ ein Album abgeliefert, dass die Jahresbestenlisten geprägt hat.

Nasty
(Fast) Ohne melodische Parts, dafür mit umso mehr Hass — und nicht weniger intelligent: Nasty. Nachdem die Band bereits 2015 für den totalen Beatdown-Brawl im Moortal gesorgt hat, wird 2018 wohl nicht weniger heftig werden. Die Band hat auf dem neuen Album „Realigion“ (VÖ: September 2017) einmal mehr bewiesen, dass sie sozialkritische Texte in wütendsten Riffs zu verpacken weiss (und sogar auch ein Händchen für Ohrwurmmelodien hat).

Northlane
Von etwas weiter weg bringen uns Northlane dann wieder eher kryptische Lyrics, vertrackte Rhythmen grosse Melodien — und aber natürlich auch den einen oder anderen Prügelpart. Die Band aus Australien hat sich mittlerweile fest an der Spitze des eher poppigen progressiven Metalcores etabliert und durch eine doch schnelle Arbeitsweise gibt’s momentan auch keine Gefahr, dass sie in Vergessenheit gerät.

Jinjer
Für alle Liebhaber von Metalcore, der immer wieder aus seinen angestammten Gefilden ausbricht und in Richtung Djent, Nu Metal, Groove Metal und Hardcore ausschert: Jinjer aus der Ukraine sind sozusagen ein bisschen der Geheimtipp dieser Runde, aber dafür (welcher Gegensatz? Kein Gegensatz!) nicht weniger sehenswert. Gemosht wird sowieso, wenn Frontfrau Tatiana Shmailyuk die brutalen Screams auspackt.

Wir können zu dieser kleinen aber feinen Bandwelle nur eines sagen: Fett! Weiter so OAG!