Yashin – The Renegades: Album Review

Ja, es ist wahr. Yashin bringen am 26. Februar ihr neues Album “The Renegades” raus. Sie fügen sich in die Genres Alternative, Rock und Metal ein. Screams, Breakdowns und schmetternde Gitarren kommen nicht zu kurz, doch auch cleane Vocals und tolle Melodien spielen eine grosse Rolle. Ich hatte die Ehre, die Songs schon einmal unter die Lupe nehmen zu dürfen. Ich konnte mich kaum halten vor Aufregung. Ob die Freude durch das ganze Album konstant blieb, erfahrt ihr genau jetzt, wenn ich meinen Senf dazu geben werde.

Ihr letztes Album “We Created A Monster” wurde 2012 veröffentlicht. Ich verfolge die Band schon seit 2011 und habe mich natürlich über den Fakt, dass sie nach drei Jahren wieder ein Album raushauen, riesig gefreut. Die Spannung war dementsprechend gross, also nichts wie los. Das Album besteht  aus 12 Songs. Was ich an diesen liebe, ist, dass jedes einzelne Stück seinen eigenen Charakter hat und speziell ist, sowie auch mindestens eine Stelle enthält, die man einfach den absoluten Wahnsinn findet. Der Übergang in die Breakdowns?! Der Hammer. Das ganze Album macht mich hibbelig. Auch wenn du diese Platte um 3 Uhr morgens hören würdest, du würdest die Lust verspüren, aufzustehen und auf ein Abenteuer zu gehen. Aber auch zwei ruhige Songs sind dabei. Was ich ab und zu nicht schlecht finde. Auch lyrisch geben die Jungs wieder Vollgas.

Die Band hat sich zwei Jahre von der Bildfläche verzogen, um an dem Album zu schreiben und es aufzunehmen. Zum Teil haben sie Songs fünf mal neu geschrieben und sie haben mit etwa sechs verschiedenen Produzenten zusammengearbeitet. Yashin sind noch nie einem Trend gefolgt, das kann man auch deutlich an der neuen Platte erkennen. Sie wussten, es wird schwierig, nach so einer langen Zeit zurück ins Business zu kommen. Doch sie wollten nicht jedes Jahr ein neues Album aufnehmen, nur um in den Medien zu bleiben. Ich finde es toll, dass sie sich dafür entschieden haben sich Zeit zu nehmen, um ein Album zu erschaffen, mit dem sie hundert Prozent im Einklang sind. Ja, ich sage es halt wieder: Es lohnt sich!

Das Cover wirkt magisch und geheimnisvoll auf mich. Toll, oder?

Cover

1. Spreading This Disease
2. The Beginning Of The End
3. Dorothy Gale
4. D.E.A.D
5. The Renegades
6. Vultures
7. Mocking Bird
8. Stockholm Sinner
9. Long Live Salvation
10. Dead Spells
11. Play Me
12. Circle The Sun

Fazit : Ich finde das ganze Album super toll. Ich habe keinen Lieblingssong, da mich so viele Kleinigkeiten auf diesem guten Stück umhauen. Brauchst du Motivation oder möchtest du dir die Seele aus dem Leib schreien/singen, über Themen, die jeden mal im Leben verfolgen, oder auch einfach nur, um gute Laune zu kriegen? Das ist das richtige Album dazu.

Wie ihr merkt, bin ich Feuer und Flamme für diese Platte. Ich kenne leider nicht viele hier in der Schweiz, die Yashin kennen, was ich sehr schade finde. Wenn ihr noch mehr über die Band erfahren wollt, könnt ihr gerne das Interview, dass ich mit dem Sänger Harry Radford geführt habe lesen.