17.03.2016 – Against The Current und ROAM in der Schüür

Am 17. März machten wir uns einmal mehr auf den Weg in die Schüür, Luzern. Dort erwartete uns eine Show von Against The Current, die ich, um ehrlich zu sein, nicht wirklich kannte. Dennoch war ich gespannt, was die drei Amerikaner auf dem Kasten haben. Der Grund, warum es mich in die Schüür zog, war die Supportband ROAM aus England. Vor der Show traf ich Gitarrist/Sänger Alex Adam und Gitarrist Sam Veness zum Interview. Dieses könnt ihr bei uns in Kürze nachlesen.

Pünktlich um 20.00 Uhr kamen dann ROAM auf die Bühne und legten einen ordentlichen Startschuss hin. Die Menge war anfangs noch unsicher, doch das hinderte mich und meine Kolleginnen nicht daran, mitzusingen. Die Jungs konnten das Publikum immer mehr anheizen und es fing an, den Leuten zu gefallen. Beim Akustik-Song „Tracks“ schliesslich, von dem sie kürzlich ein Video veröffentlicht haben, hatten sie dann wohl alle in der Tasche. Das gefiel den Against The Current-Fangirls dann auch besser. Ich fand ihr 30 Minuten Set der Hammer. Wie immer.

Wir gönnten uns dann etwas zu trinken und machten es uns auf den Sofas gemütlich. Um 21.00 war dann Against The Current an der Reihe. Wir beobachteten die Show von hinten und ehrlich gesagt war ich mir am Anfang nicht sicher, ob die vielen Jungs da waren, weil sie die Band toll finden, oder ob sie einfach da waren, um Sängerin Chrissy anzustarren. Denn die Crowd kam irgendwie nicht richtig in die Gänge. Dennoch lieferte die Band eine tolle Show. Beim Song „Talk“ konnte ich dann auch mitsingen. Aber um ehrlich zu sein war das der einzige Song, den ich wirklich kannte. Bei ihrem Cover von „Uptown Funk“ wurde das Publikum ein bisschen ausgelassener.

Mein Fazit: Die ersten drei Reihen waren voll dabei, doch der Rest des Publikums leider nicht wirklich. Against The Current lieferten eine gute Show ab, doch ob ich sie wieder an einem Konzert besuchen würde, weiss ich nicht. Vielleicht ist es einfach nicht wirklich meine Band.

Nach der Show machten wir uns auf zum Merchstand von ROAM und kauften uns ein Shirt. Danach haben wir noch ein wenig mit ihnen geplaudert, ein Erinnerungsfoto gemacht und sind dann den Heimweg angetreten.

Bild: Selina Frey