Max Raptor in Zürichs wildester Kneipe

Es ist wieder einmal so weit. Es punkt in Zürich. Und – oh Boy – das war wirklich punkig. Max Raptor bescherte uns eine wilde und sehr, sehr heisse Nacht in der Hafenkneipe. Erstes Tourkonzert, neues Album und einen riesigen Haufen Spielfreude – man darf gespannt sein!

Schon als ich um 19:45 Uhr ankomme ist es ziemlich voll. Ehrlich, jedes Mal wenn hier gespielt wird, bin ich wieder überrascht wie viele Leute in die kleine Hafenkneipe passen. Die vier Jungs lassen ziemlich lange auf sich warten. Es gibt aber auch keine Vorband. Umso mehr müssen sie vom ersten Moment an begeistern. Leute, sie bringen es!

Vom Eröffnungslied an tanzt die Kneipe oder eher, die sich darin befindenden Seemänner und Frauen. Ist aber kein Vergleich zum Spektakel auf der Bühne. Es wird gesprungen, gesungen, geschrien und gespielt. Dann eine kurze Begrüssung und der Kommentar, dass sie zum ersten Mal in Zürich spielen. Ich wiederhole mich, die Hafenkneipe ist klein, aber wozu Max Raptor ihr Publikum hier bringen, ist wirklich grandios. Mit seinem eigenen Sprung auf die willigen Hände des Publikums eröffnet Will Ray, seines Zeichens Leadsänger, den Crowdsurf-Abend. Viele tuen es ihm nach und wagen den Sprung in die Wolken – beziehungsweise Fluten, weil Hafenkneipe, gecheckt? Gepogt wird übrigens sowieso schon seit dem ersten Song. Dann spielen sie “The King is Dead”, dann spielen sie “England Breathes”, dann spielen sie “Obey the Whipp”, kurz; sie spielen alles was wir hören wollen und wir singen mit.

Ein wunderbarer, verschwitzter Abend. Genauso muss ein Konzert sein. Mein Tinitus erinnert mich noch bis weit in den nächsten Tag daran.

Note; Für reisefreudige Kurzentschlossene, am 06.05.2016 spielen sie in München. Die restlichen Tourdaten (leider nur noch in Deutschland) findet ihr hier. Auf, auf!