Review: Landscapes – Modern Earth

Neues aus dem Land, welches sich sonst nur durch schwarzen Humor und Earl Grey Tee auszeichnet. Landscapes aus Brighton präsentieren nun den langersehnten Nachfolger von „Life Gone Wrong“.

„Modern Earth“ startet ähnlich wie sein Vorgänger mit einem kurzen Introsong und ab dem ersten Ton von „Observer“ haben mich die Briten schon wieder im Sack. Die Atmosphäre, die Landscapes kreieren, versetzt in eine Wehmut, eine Melancholie, die keine andere Band in mir hervorrufen kann. Die Melodien gehen schlicht unter die Haut und Shaun Milton’s Gesang intensiviert diesen Effekt noch einmal um einiges. Eine Stimme voller Schmerz und Verzweiflung, kombiniert mit Textstellen wie „I swear this world will be the death of me“ lassen mich auf der melancholischen Wolke Sieben schweben. Im Vergleich zum Vorgänger agiert der Fünfer zwar leicht ruhiger, jedoch nicht weniger intensiv, speziell zu erwähnen sind hier zum Beispiel Songs wie „Neighbourhood“ oder auch „Radiance“, die jedes Sadboy-Herz höher schlagen lassen.

Landscapes haben ein weiteres Meisterwerk kreiert, soviel ist sicher. Nicht umsonst sind sie eines der Aushängeschilder des Genres, und dass man nach dem perfekten „Life Gone Wrong“ nicht absackt, ist doch sehr bewundernswert.

 

modernearth

VÖ: 08.04.2016 / Pure Noise Records

Mouths of Decadence
Observer
Death After Life
Embrace
Remorser
Neighbourhood
Escapist
Aurora
Radiance
Transient
Heaven Ascended