01.04.2015 – Steel Panther | Heiss, eng und verdammt sexy

Fotos habe ich bisher an einigen Konzerten machen dürfen, doch an der Steel-Panther-Show im Komplex 457 wurd’s das erste Mal richtig offiziell: Foto-Pass, Zugang zum Fotograben direkt vor der Bühne und somit in greifbarer Nähe der Glam-Rocker.

Deren Support-Act, The Lounge Kittens, kommen soundmässig zwar aus einer anderen Ecke (drei geniale Frauenstimmen plus Keyboard), sehr unterhaltend waren die drei Damen aber allemal. Wenn sie nicht gerade ihre Gesichter beim Singen zu Grimassen verzogen, warfen sich die Kätzchen Fluchwörter an den Kopf, dachten über einen Karriere-Wechsel in die Porno-Industrie nach und erklärten dem Publikum, dass Timia Kitten (Mitte) wirklich eine Frau sei, keine Transe. Hier muss ich zugeben: Wir haben anfangs auch gerätselt.
Nach 45 Minuten Coversongs, die von Michael Jackson über Limp Bizkit bis hin zu The Prodigy reichten, verabschiedeten sich die drei Britinnen von der Bühnen.

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Als langsam die Lichter und die Musik ausgingen, wussten wir, es ist so weit: Steel Panther betreten gleich die Bühne.
Stix setzte an den Drums ein, der Vorhang fiel und die ersten Mädchen hatten ihre Tops schon auf Halbmast – lag aber vielleicht auch dran, dass es mitten im Getümmel sehr schnell sehr heiss wird. Vorne im Fotograben war’s dank der Ventilatoren auf der Bühne angenehm kühl und Michael Starr zeigte mir öfters seinen Schritt, als sein Gesicht.

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Im Set der Amis fehlten Klassiker wie “17 Girls In A Row, “Asian Hooker” und “Death To All But Metal” natürlich nicht, aber auch die Songs vom neuen Album “All You Can Eat” kamen genug zum Zug. Die Crowd tobte und jede Frau, die von Satchel oder Michael als heiss bezeichnet wurde, wünschte sich wohl einen Platz zum Hinsetzten, um nicht gleich umzukippen. Ein weiteres Highlight war Alice-Cooper-Gitarrist Tommy Hendriksen, der in der Schweiz lebt und Lexxi Foxxx kurzerhand den Bass abnahm, um mit den Jungs einen Van-Halen-Song anzustimmen. Kurz vor 23 Uhr war nach zwei Zugaben (“Community Property“Party All Day (Fuck All Night)”) Schluss und unser aller Wortschatz wieder eine Spur versauter, danke Steel Panther.

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