Wir stellen euch Anewrage aus Italien vor

Anewrage werden sich am 18. April zusammen mit Dreamshade die Bühne teilen. Die vierköpfige Metalcombo aus Mailand wird im Studio Foce in Lugano ihre allererste Auslandshow überhaupt bestreiten. Wir wollten mehr über die Italiener erfahren und haben ihnen ein paar kurze Fragen gestellt:

Anewrage – Wie spricht man das überhaupt aus?
Wir sind froh, stellt ihr uns diese Frage, denn vor allem in Italien kämpfen wir ein wenig mit unserem Bandnamen und werden doof angeschaut. Es gibt schon unzählige Versionen davon, wie zum Beispiel Anverage (mit französischem Akzent zu lesen) bei dem wir uns fast in die Hosen gemacht haben vor lachen. Eigentlich ist’s ganz simpel, denn der Name heisst auseinander genommen A New Rage und wir schreiben ihn einfach zusammen. Ist also eigentlich gar nicht so schwierig auszusprechen.

Letztes Jahr habt ihr euer Album “ANR” released. Wie gestaltet sich bei euch der Schreib- und Aufnahmeprozess?
Wenn wir aufs Schreiben zurückblicken können wir sagen: Es hat echt Spass gemacht, denn wir hatten viele Ideen und es lief alles glatt. Wir nahmen uns Zeit, über jedes Detail gut nachzudenken und versuchten, die Tracks zum Leben zu erwecken. Im Studio brauchten wir jemanden, der unsere Arbeit schätzt und auf uns eingeht. Mit Matteo Magni von den Magnitude Studios haben wir eine solche Person gefunden. Es war eine wichtige Erfahrung und wir hatten viel Spass.

Wie seid ihr drauf, was mögt ihr ausserhalb der Band?
Eigentlich trinken, essen und atmen wir Musik: Wir hören uns viel an und spielen dauernd. Zu Hause machen wir Pre-Production oder schreiben, also arbeiten wir eigentlich immer für die Band. Klar haben wir auch ein Leben mit Jobs und Freundinnen. Wir hängen oft zusammen rum und sehen uns Konzerte an oder tauschen uns über Filme und Bücher aus. Es ist toll, auch im “richtigen” Leben befreundet zu sein und viel Zeit miteinander zu verbringen.

Was sind eure Ziele für die nähere Zukunft?
Wir planen gerade einige Shows, also könnte man sagen: Wir wollen so oft als möglich spielen, egal wo, egal wann. Wir möchten unser Album allen zeigen und durch Europa touren, um frische Luft zu schnappen. Momentan überlegen wir uns auch, gleich wieder neues Material zu schreiben oder einen weiteren Videoclip zu drehen.

Wie sieht’s mit der italienischen Metal-Szene aus? Ist es schwierig, Shows zu spielen oder zu organisieren?
Es ist eine ziemlich komische Situation: Es ist kulturell nicht wirklich hoch angesehen und gleichzeitig wird Italien von Metal- und Rock-Bands überflutet; alle wollen spielen und es gibt viele gute, aber auch grottenschlechte Bands. So ist es schwierig, wahrgenommen zu werden und du musst als Band verdammt viel Arbeit in alles stecken: Wir müssen uns jeden Fortschritt verdienen und können nichts als selbstverständlich ansehen. Glücklicherweise konnten wir schon mit tollen Bands auf der Bühne stehen und kommen so an mehr Shows. Italien ist ein hartes Pflaster, aber wir geben nicht auf.

Was müssen wir hier in der Schweiz über Anewrage wissen?
Ihr solltet wissen, dass wir die erste Ausland-Show überhaupt bei euch in Lugano spielen und freuen uns riesig, die Bühne mit unseren Freunden von Dreamshade teilen zu dürfen. Also markiert euch den 18. April ganz fett im Kalender und wir hoffen, euch im Studio Foce zu sehen.

Zum Abschluss, gibt’s noch was Wichtiges?
Erstmal danke fürs Interview! Wenn ihr mehr wissen wollt, liked uns auf Facebook, followt uns auf Twitter, kauft unseren Merch und abonniert unseren Youtube-Channel. Wir sehen uns bald, ciao!