08.11.2018 – So war Bobby McFerrin in Zürich!

Wer letzte Woche für ein bisschen “Don’t Worry, Be Happy” ans Konzert von Bobby McFerrin kam, wurde nicht enttäuscht. Zwar fehlte der Überhit am Abend, doch die Message kam definitiv rüber.

Das Konzert in der Zürcher Tonhalle Maag war eine wahre Zelebration der Gesangskunst und der Musik. Das fing schon damit an, dass nicht nur Mr. McFerrin auf der Bühne stand. Denn sein neues Programm “Gimme Five” heisst so, weil dabei gleich fünf Gesangs-Akrobaten das Publikum verzaubern. Mr. McFerrin ist nur einer davon.

Wie man sich das vorstellen muss? Ganz einfach: À Capella vom Feinsten!  Angefangen wurde mit ein paar einstudierten Nummern, doch schnell gab’s kein Halten mehr –sowohl auf wie auch vor der Bühne. Es wurde improvisiert, was das Zeug hält. Und die Stunde des Publikums wurde eingeläutet. 

Zunächst holten sie eine Tänzerin auf die Bühne, die das Gesungene mit ihrem Körper wiedergab. Es folgte ein Beatboxer, der das Gesangs-Ensemble rhythmisch unterstützte. Und dann kamen die Sängerinnen dran.

Kaum hatte McFerrin die Frage, ob jemand im Publikum mit ihm und seinem Ensemble singen wolle, ausgesprochen, standen auch schon vier junge Frauen um ihn herum. Jede durfte ans Mikrofon ran und wurde mit einem tobenden Applaus von Publikum und Ensemble belohnt.

So endete der Abend auch schon. Fast ein bisschen zu früh, denn gerne hätte ich noch mehr Töne von Bobby McFerrin selbst gehört…

Fazit: Das Konzert von Bobby McFerrin glich schon fast einem Gospel an die Gesangskunst. Er und sein Ensemble lieferten a capella vom Feinsten ab. Und auch das Publikum zeigte sein Können.