Unsere Top-Alben 2018: The Girls

So langsam aber sicher neigt sich das Musikjahr 2018 seinem Ende zu. Aber bevor wir uns ganz davon verabschieden, wollen wir euch unsere liebsten Scheiben aus dem ganzen Jahr präsentieren. Hier findest du übrigens die Favoriten unserer Jungs.

Daniela

Rise of the Northstar – “The Legacy Of Shi”
Es gibt keine Band, die meinen Geschmack besser trifft als ROTN. Sie haben mir mit dem neuen Album wieder mitten ins Herz gestochen und es ist seit der Erscheinung auf Platz 1 meiner Playlist.

NOFNOG – “Thieves”
Nich nur weil ich mit NOFNOG aufgewachsen bin und ich ihre Musik mit vielen und sehr schönen Erinnerungen verbinde, sondern weil das neue Album auch musikalisch und textlich meine Anerkennung erhält und geschmacklich bei mir ins Schwarze trifft, hat sich auch das neue NOFNOG Album “Thieves” in meine Top 10 Playlist integriert.

Nadine

Dave Matthews Band – “Come Tomorrow”
Das für mich klar beste Album hat dieses Jahr die Dave Matthews Band geliefert. Bevor ich die neuste Platte zum ersten Mal in die Finger kriegte, kannte ich die Band um Frontmann Dave Matthews nur wenig. Heute könnte ich mich dafür erwürgen. Denn scheisse, ist die Truppe geil! Das neue Album ist einfach nur genial – und zwar von der ersten bis zur letzten Sekunde. Tipp von mir: Unbedingt reinhören!

Wilcox – “Painting in Grey”
Die in meinen Augen beste Schweizer Platte hat dieses Jahr Wilcox rausgehauen. “Painting In Grey” beinhaltet vom poppigen Radiosong bis zur heavy Rocknummer so ziemlich alles. Hat man sich einmal an den doch recht krassen Stilmix gewöhnt, so muss man zugeben: Es ist halt einfach alles saugut… Well done, boys!

Colter Wall  – “Songs of the Plains”
Auch wenn ich vom neusten Album des kanadischen Singer-Songwriters nicht übermässig überzeugt bin, so bleibt die Platte eine meiner Top 3 dieses Jahres. Die “Songs of the Plains” erinnern an Prärie und Lagerfeuer – in gewohnter Colter-Wall-Manier. Was soll ich sagen, mit so einer Stimme schafft man’s bei mir auch mit einem mässig aufregenden Album noch in die Top 3.

Tina

The Intersphere – “The Grand Delusion”
Das Rockmusikjahr 2018 quälte mich mit einer nicht enden wollenden Durststrecke – bis Ende November endlich die neue Scheibe “The Grand Delusion” der Mannheimer Band The Intersphere erschien. Sie liessen sich eine gefühlte Ewigkeit Zeit dafür, ist es doch schon vier Jahre her seit ihrem letzten Album. “The Grand Delusion” wird seinem Namen zum Glück nicht gerecht. Keine Täuschung, sondern Rock, wie ich ihn mag. Mit einer Prise Magie, Vielfältigkeit, schönen Melodien und einer kraftvollen Stimme. Nicht zu vergessen die Produktion, die druckvoll daherkommt, ohne kitschig zu wirken. Gänsehautmomente, Musik, die mein Herz berührt.

Tina Dico  Fastland
Nein, am Namen liegt es nicht, dass Tina auf meiner Liste ist. Obwohl der natürlich sehr schön ist. Ich wünschte mir, ich würde nicht nur den Namen mit dieser Lady teilen, sondern auch ihr musikalisches Talent. Die Songs von Tina Dico sind eindringlich, sie erzählen immer eine Geschichte. So auch auf ihrem neusten Werk “Fastland”. Mein absoluter Lieblingssong darauf: “Fancy”. Die Dänin produziert Pop, ohne dabei jemals ins Kitschige zu kippen. Sie ist authentisch und natürlich, wie ihre Musik.

Vera

Danger Dan  Reflexionen aus dem beschönigtem Leben
An alle, die gut getexteten Deutschrap mögen: Zieht euch diese Scheibe rein! Ohne Witz, das beste Deutschrap-Album des Jahres. Auf jeden Fall für mich.

Invoker – Cursed To Feel
So viel rohe Emotion wie bei Invoker findet man in der Schweiz fast nirgends. Mehr ehrlichen Schmerz, verpackt in melodieangereicherten Hardcore auch nicht.

Thrice  Palms
Das war Liebe auf den dritten Blick. Oder auch vierten… Es hat auf jeden Fall gedauert, bis ich das Album wirklich feieren konnte, aber es passte perfekt zu meinem Herzschmerz und hat mir wirklich weiter geholfen. Geniessen kann man das Album auch ohne Herzschmerz, versprochen!

Natürlich wären da auch die üblichen Verdächtigen:Bury Tomorrow – Black Flame,Parkway Drive – Reverence, Architects – Holy Hell und Zeal & Ardor – Stranger Fruit. Aber dieses Jahr würde ich doch lieber den mir untypischeren den Vortritt geben.