Album Review: Dim into Dross – specters of indifference

Heavy Twinkle! Short and sweet, was uns Dim into Dross auf ihrem Debüt “specters of indifference” (VÖ: 16.01.2019, diy duh!) servieren. Analog soll auch die Review nicht allzu lange werden, denn mensch soll ja nicht länger lesen, als mensch zum hören des Albums (16 Minuten, zehn Songs, gar nicht so übel) braucht. 

Dim into Dross sind ein Dreiergespann aus — guess what — den USA (Nu Tschörsi! BohnenAnchovi!) und die Leute machen sonst Musik in Bands wie Massa Nera, bury yourself oder den Invalids (ja, genau, die sind so richtig halb berühmt, tap-tap-tappy). Du hast eine Ahnung, in welche Richtung Dim into Dross gehen wird? 100 Punkte, es wird geschrien, es wird geblastet und es gibt Breakdowns. Soweit so gut, aber während die Band das ohne jeden Zweifel drauf hat, ist das, was das Album wirklich speziell und herausragend macht, die twinkly twinkly Gitarrenarbeit und ein allgemeines Flair für schicke mathy Parts. 

„Uh, aber Basil, ich hab gemeint, dummes Geshredde ist scheisse?“ Genau, richtig, aber Betonung auf dumm, denn Dim into Dross driften nie in belangloses „Guck mal, was ich kann“ ab, sondern die Amis bleiben songdienlich, überraschen einen immer wieder und natürlich, die Songs sind genügend kurz für diese Art Musik — auch wenn mit „obsidian“ bewiesen wird, dass auch auf 2:44 noch genug Spannung herrschen kann (und auch das Spiel mit zurückgefahrener Lautstärke beherrscht wird).

Anspieltipps: we will break this (yeah, Gangshouts!), end begin end (sicker Breakdown), thats crazy glue (damn, dieses Lick!)

 

Dim into Dross — specters of indifference

Tracklist:

1. your neighbor the heritage-ist
2. episode
3. passive recruitement
4. we will break this
5. end begin end
6. obsidian
7. thats crazy glue
8. where you are
9. learning difference
10. posthumous book club