Die erste Bandwelle der Winterthurer Musikfestwochen

Thomas Gerstendörfer / musikfestwochen.ch
Thomas Gerstendörfer / musikfestwochen.ch

Unser “Lieblingsendaugustdraussenhockundbiertrinkundmusikhör”-Event hat gerade (gestern — in Zeiten des Internetjournalismus also eigentlich so ca. vor 3 Jahren) die erste Welle an Acts veröffentlicht. Für die Musikfestwochen Winterthur sind dieses Jahr also neben den bereits länger bekannten Sehnsuchtlieblingsschwiegersöhnen von AnnenMayKantereit neu bekannt: 

Am 16. August spielt gemeinsam mit (bzw. vor) den deutschen Melancholikern die von ihnen ausgesuchte Alice Phoebe Lou, eine südafrikanische Singer / Songwriterin, die bereits mit Kate Bush und Leslie Feist verglichen wird. Dazu gesellt sich die australische Fusion-Pop-Surf-Band Ocean Alley.

Ebenfalls alte Bekannte der Steinberggasse sind die Norweger Madrugada, die sich zwischenzeitlich aufgelöst hatten, aber nun ihren Alternative Rock auf ihrer Reunion Tour für ein exklusives Schweizer Konzert in die Winterthurer Altstadt bringen. An diesem Abend spielen ausserdem auf: Nothing But Thieves und Emilie Zoé, die mit „The Very Start“ 2018 ein Album rausgebracht hat, das ich leider erst jetzt entdeckt habe, das aber bitte von allen einmal gehört werden sollte. Ausserdem gewann sie „Best Act Romandie“ an den Swiss Music Awards 2019 – also sozusagen von den Autoritäten abgesegnet, der Hype.

Jetzt gibt’s noch ein bisschen eine Aufzählung, wer sonst noch so bestätigt wurde: Beirut (aka Zach Gordon), Golden Dawn Arkestra, Reykjavíkurdætur, Kid Simius, Lee Fields & The Expressions, Granada, Cat Clyde, Another Sky, Black Sea Dahu, Sirens Of Lesbos, The Two, Egopusher, Cyril Cyril, Extrafish und mehr — wie gewohnt ist übrigens mindestens die Hälfte des Line-ups aus der Schweiz stammend, support your locals und so, more walk, less talk.

Titelbild: Thomas Gerstendörfer / musikfestwochen.ch