Diese Alben haben unsere rawk-Ladies 2019 gefeiert

Let’s get ready to rumble! Auch unsere rawk-Girls haben sich im Jahr 2019 von neuen Platten überzeugen lassen. Du findest sämtliche Top-Records unten aufgeführt. Wenn du interessiert daran bist, was unsere rawk-Boys so gehört haben: Die Auflösung findest du hier!

Angie

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost Pt. 1
Die britischen Indie-/Math-Rocker waren schon immer unter meinen liebsten Bands, weshalb ich mich diesen Frühling natürlich sehr auf das Album freute. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen und so landet der erste Teil des Doppelalbums definitiv unter meinen Top 3 in diesem Jahr.

Foals – Everything Not Saved Will Be Lost Pt. 2
Bei einem so guten Teil 1 verwundert es mich nicht, dass ich den zweiten Teil genau so abfeiere. Deshalb ist Pt. 2 auch auf meiner Favorite-Liste. #sorrynotsorry

DIIV – Deceiver
DIIV sind eine meiner Entdeckungen des Jahres, ich freue mich schon auf das Konzert nächsten März!

Florence

Loyle Carner – Not Waving, But Drowning
Der 25-jährige Rapper aus UK bewegt sich im Genre Conscious Rap und hat dieses Jahr sein zweites Album herausgebracht. Ein Album vollgepackt mit Persönlichkeit, Emotionen und natürlich auch super Beats. Der Titel der Platte ist nach dem Gedicht “Not Waving but Drowning” von Stevie Smith benannt und wird als Track integriert. Dies gibt diesem Werk wiederum eine ganz persönliche Note. Im Dezember hatte ich das Glück, auch diesen Künstler live zu sehen und wurde nicht enttäuscht. So fantastisch wie die Platte ist, ist Loyle Carner auch live!

Jordan Rakei – Origin
Auch bei Jordan Rakei handelt es sich um einen fantastischen Musiker. Der neuseeländische Sänger bewegt sich in den Genres Soul, Jazz, alternative R&B und Trip Hop. Sein neustes Album “Oasis” enthält wiederum ein paar Schmuckstücke, die ihr euch unbedingt anhören solltet! Auch hier hatte ich dieses Jahr das Glück, den talentierten Musiker zum ersten Mal live sehen zu dürfen – auch vor Publikum legt Rakei eine grandiose musikalische Darbietung hin.

Hozier – Wasteland Baby!
Nach fast fünf Jahren kam Hozier dieses Jahr schliesslich zurück in die Musikwelt. Sein neuestes Werk heisst “Wasteland Baby!”. Der britische Singer-/Songwriter zeigt in diesem wunderbaren Longplayer, dass sich das Warten gelohnt hat. Im August dieses Jahres konnte ich bereits zum zweiten Mal an ein Konzert des Iren gehen – ein Act, der sich zu 100% lohnt live zu sehen.

Daniela

Stray From The PathInternal Atomics
Nachdem sie Sumerian Records zu Gunsten der UNFD verlassen haben, kehren sie zurück mit der Hymne “Thinking like everyone elese is not really thinking”. Das Album besteht aus 10 Tracks und ist so schnell und heftig wie eh und je. “Ring Leader” gibt das Tempo vor: “Are you out of your goddamn mind?!” — während “Kickback” den Ball ins Rollen bringt mit “It`s not your fault / It`s just who you are / BULLSHIT.” Von dort aus setzt das Album seine Dynamik mit pointierten Einzeilern und Metal-Breakdowns fort.

PeripheryPeriphery IV: HAIL STAN
Ihr seid bestimmt nicht bereit für das Periphery IV. Ihr denkt vielleicht, ihr seid es, aber ihr liegt falsch! Nicht einmal ein winziger Teil eurer Existenz ist darauf vorbereitet, was ihr erleben werdet beim Anhören des neuen Albums. Zum ersten Mal überhaupt gab sich Periphery ein ganzes Jahr Zeit, um ein neues Album aufzunehmen, nachdem sie sich letztes Jahr von Sumerian Records getrennt haben. So erschien “Periphery IV: HAIL STAN” auf ihrem eigenen 3DOT Recording Label. Raum und Zeit waren dieses mal kein Problem und Periphery haben das Beste aus ihrer neu gewonnen Freiheit gemacht.

LIONHEARTValley of Death
Nach einer kurzen Album-Pause hauen LIONHEART wieder voll in die Seiten und es scheint sich nichts geändert zu haben. Wobei, noch etwas schwerer und energievoller als früher klingen sie schon. Ihre West Coast Attitüde verleiht ihrem Sound ein Mass an Intensität und Spass, was sich auch in diesem Album stark herauskristallisiert. Sie sprengen erneut die Grenzen mit tief gestimmten Riffs und einer Extremität, auf die auch bisher immer gesetzt wurde.

Stefanie

The RaconteursHelp Us Stranger
Mein Gute-Laune-Sound des Jahres. Auch wenn ich die letzten Alben mehr mag als das aktuelle Album, hat es mich gefreut, wieder einmal was Neues von The Raconteurs zu kriegen. Wer Blues, Classic Rock und Folk mag, sollte sich das Album mal anhören. Noch besser wäre es natürlich, die US-Band mal live zu hören. Wer weiss.

Mötley CrüeThe Dirt Soundtrack
Wer den Film, die Filmbiographie der US-Band, “The Dirt” gesehen hat, hat sich wie ich vielleicht auch sofort in den Soundtrack dazu verliebt. Glam Metal vom feinsten. Zusammen mit der Geschichte der Band hat mich das Album weggehauen und die Hoffnung geweckt, dass die vier damit vielleicht neben der US-Tour auch nochmal auf Europatour gehen.

Tina

Jimmy Eat World – Surviving
Jimmy Eat World haben mich grundsätzlich noch mit keinem Album enttäuscht. “Surviving” mag meine musikalische Krise zwar nicht kurieren, aber da können JEW auch nix dafür. Die Amis bleiben sich treu, wagen sich aber auch an experimentellere Songs wie “555”. Ich hoffe noch auf einen CH-Konzerttermin für 2020!

The MaineYou are OK
Vermutlich werde ich mit meinen drei Top-Alben schön den Mainstream-Rock abdecken. In einer so komplizierten Welt darf Musik aber auch einfach mal geradlinig sein. Ich mag schöne Stimmen, eingängige Melodien und anständige Produktionen. “You are OK” von The Maine deckt alles davon ab mit dem Extra an guten Texten und sympathischen Musikern. Warped Tour-Erinnerungen in meinem Herzen…

BadflowerOK, I’m sick
Eine Neuentdeckung, die mich sofort abgeholt hat. “OK I’m sick” ist das Debütalbum von Badflower aus Los Angeles und überzeugt mich. Warum? Interessante, abwechslungsreiche Stimme, viel Emotion, gute Melodien und eine angenehme Portion Attitüde.

Ursina

Mashrou’ Leila The Beirut School
Mit Abstand mein meist gehörtes Album in diesem Jahr. Empfehlenswert. Alternative Arabic Music. Eine libanesische Band, die sich für LGBTQ*-Community und die Meinungsfreiheit einsetzt. Im Libanon haben sie ein Auftrittsverbot, in westlichen Ländern sind sie sehr erfolgreich. Mit dem Album “The Beirut School” blickt die Band zurück auf ihr zehnjähriges Bestehen und vier erfolgreiche Alben. Ihre Musik ist modern und träumerisch, aber bringt mich dennoch zum Tanzen.

Mine – Klebstoff
Von Mine bin ich begeistert, seit dem gemeinsamen Album “Alles Liebe Nachträglich” von ihr und Fatoni (2017). Was eigentlich schade ist, weil Mine vorher schon ganz Grosses hervorgebracht hat. An das neue Album hatte ich hohe Erwartungen. Nur schon nach dem ersten veröffentlichten Song “Klebstoff” freute ich mich tierisch. Dieser Track beschert mir jedesmal Gänsehaut. Das Album ist für mich grossartig, denn es ist nicht einfach nur Deutsch-Pop. Es ist experimentell, anspruchsvoll und extrem selbstkritisch. Ein Album zum Nachdenken.

Normandie – The White Flag
Die vierköpfige schwedische Band habe ich, erstaunlicherweise, bis vor kurzem nicht gekannt, bis ich sie als Support bei einer Show gesehen hatte. Es war um mich geschehen! Bei ihrer Show brachten die Jungs das Publikum ununterbrochen zum Toben. Ungebügelter Post Hardcore vermischt mit Alternative Rock.

Vera

Polar Nova
Polar kenne ich seit Februar 2019. Was für eine Schande, denn diese Band hat eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als sie bisher bekommen hat. Mit ihrem eigenartigen Soundmix aus Hardcore und unglaublich spannenden, melodiösen Teilen haben sie mich komplett aus den Socken gehauen. Sowohl mit der aktuellen Platte “Nova” wie auch dem Vorgänger “No Cure No Saviour”. Für Fans der härteren Musikrichtungen ein Muss!

Disarstar – Bohemien
Es wäre keine Top 3 von mir, wäre nicht mindestens ein Album kein Metalwerk, sondern Deutschrap. Dieses Mal die wunderbare Platte “Bohemien” von Disarstar. Ehrliche Mucke aus Hamburg, die direkt ins Herz sticht. “Ich bin Robocop, mit Helm aber ohne Kopf.” Ein Tipp für Liebhaber der guten Texterei.

Kummer – Kiox
Oha, wer hätte das gedacht: Ein zweites Deutschrap-Album in meinen Top 3. Dieses Jahr war wohl sehr textlastig bei mir. Kummer, aka Felix von Kraftklub, hat mit Kiox ein Brett von einem Erstling rausgehauen, dem der emotionsloseste Eisblock nicht standhalten könnte. Wie er das so schön sagt: „Ich mach Rap wieder traurig“. Danke dafür!

Honorable Mentions: Entscheiden fällt mir so schwer, drum hier noch drei weitere Albenvorschläge für die Ungesättigten: Faber mit „I fucking love my live“, While She Sleeps mit „So What?“ und GeilerAsDu mit ihren „Fyre Festival Diaries“. Na gut, das letzte ist eine Playlist und kein Album, aber was soll’s. Curfew ist und bleibt Gänsehautmaterial.

Du willst einige Songs aus unseren Top 3 Alben auf einer Playlist? Auf unserem Spotify-Kanal findest du eine kleine Auswahl davon.