31.07.-01.08.2020 – Die Vorfreude steigt: Neue Bands fürs Openair Gränichen

Von wegen Januarloch! Das Openair Gränichen lässt unsere Herzen mit ganzen neun Bandankündigungen höher schlagen.

MILLENCOLLIN, yeah! Skateboards mitnehmen ans Open Air ist angesagt! Seit 1992 bringen die Schweden jeden zum Tanzen und gehören mit ihren catchy Punk-Hits zu den wichtigsten Vertretern des 90er-Melodycore und Skatepunk. Wer da stehenbleiben kann, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

ESKIMO CALLBOY passen in keine Schublade. Das Sextett aus Castrop-Rauxel vermischt harten Metalcore mit Elementen des Techno und Dubstep. Eingängige Hooklines bleiben auf der Stelle hängen. Mal trancelastig, dann mit Rap-Beats versehen. Spass soll das Billigsynthie-Beatdown-Aggro-Dance-Gewirr machen und den wird mensch haben!

1996 tun sich in Zürich drei junge Punks (zwei Jungs, ein Mädel) zusammen und SNITCH entsteht. Das Trio (nach dem tragischen Tod der Bassistin 2006 nun aus drei Männern bestehend) erzeugt eine eigene Soundlandschaft, indem es dreckige Punkriffs mit melodischen Rockparts mischt. Gekonnt verknüpfen sie die Hochstimmung und die Power des Punks mit ruhigeren und teils auch düsteren Partikeln.

Kaum eine andere Instrumental-Band vermag es derzeit wohl so gekonnt, harte Kante zu zeigen und trotzdem ganz weich zu wirken, wie TOSKA, der Dreier aus Brighton. Die Progressiv-Rocker verbinden das Technische mit dem Schönen, irgendwo zwischen semi-atmosphärischen Postmetal und „Knüppel aus dem Sack“. Toska erschafften gewaltige Soundlandschaften und legen sich dabei selbst keine Beschränkungen auf. Die Apokalypse kann kommen!

Sie sind toll, sehen gut aus und es gibt sie schon ewig: THE PEACOCKS! 1990 spielte der Dreier aus Winterthur seine erste Show und jetzt, über ein Vierteljahrhundert später, sind sie noch immer hungrig. Ihr Psychobilly/Rockabilly Style of Punkrock ist unverkennbar und in der Szene hoch gehandelt. Und die Party geht mächtig ab, wenn The Peacocks auf der Bühne stehen. Deshalb kommt und feiert hart!

Bei INSANITY treffen Hardcore und Metal auf eine aggressive, groove-betonte und doch transparente Weise aufeinander. In gekonnter „New York Hardcore“-Manier setzen Insanity auf Old-School Gangshouts, Singalongs und harte, aber trotzdem melodiöse Riffs. Zudem wissen Insanity definitiv, wie man den Pit zum brodeln bringt, versprochen!

Powervoller, energiegeladener Baller-Death-Metal mit Hardcore-lastigen Groove-Einlagen = CARNAL DECAY! Dass an der Klampfe eine Dame die Saiten zupft, sei nur am Rande erwähnt. Slam/Core-Parts werden mit schnellen Doublebass-Attacken untermalt und von Kettensägen-Riffs garniert. Musik, welche sofort ins Ohr und von dort aus ins moshende Herz dringt. Aber seid gewarnt: Bei Carnal Decay wirds richtig wild vor der Bühne.

KABUKI JOE – Enstanden aus einem Teil der Postpunker Lyvten, einer Prise der Züri-Knüppler Moron Bros und einer Messerspitze der Brachial-Berner Todesdisko! Die vier Züricher decken alle Bereiche des Punkrock-Genres ab. Ihre Songs brechen geradezu vor explosiver Kraft, die von wilden Gitarrenklängen angetrieben und vorwärts gepeitscht werden. Kabuki Joe sind mehr als bereit, die Bühnen der Schweiz abzureissen.

Nach mehr als zwei Jahren Arbeit und vielen Studiosessions haben MOMENT OF MADNESS im Dezember 2019 ihr Debut-Album „Clouds“ rausgehauen. Durch Einflüsse aus verschiedenen Genres hat der Vierer aus Gelterkinden im Laufe der Zeit immer mehr Ideen in seine Musik miteinbezogen. Heraus gekommen ist ein vielseitiger Mix aus harten Riffs, melodiösen Refrains und elektronischen Sequenzen. Check It Out – Unbedingt!

Billets gibt es hier zu kaufen, der Festivalpass kostet 99.-, das passt vielleicht sogar noch ins Budget, wenn sich das Januarloch im Portemonnaie halt doch bemerkbar gemacht hat.

Das komplette bisher bekannte Line-Up:

Lineup Open Air Gränichen