ABGESAGT: 31.07.-01.08.2020 – Open Air Gränichen: Neue Bandankündigungen

Das Open Air Gränichen durchbricht mit der Bekanntgabe von acht neuen Bands die triste Welle von Meldungen zum Coronavirus. Auf dass alle abgesagten Veranstaltungen im Sommer um so härter nachgefeiert werden! Am Gränichen machen das neu auch diese Gruppen möglich:

Sie leben den amerikanischen Traum, auch wenn sie aus Deutschland kommen: Any Given Day! Ein einzigartiger Mix aus unaufhaltbarer Brutalität und eindringlichen Melodien. Echte Emotionen und eine frische Herangehensweise an harte, moderne Musik. Any Given Day reisen natürlich mit ihrem neuen Album „Overpower“ an, mit mächtig walzender in-die-Schnauze-Mucke.

Sie gehören zu den Urgesteinen unter den Melodic-Punk-Bands: No Fun At All! Rasend schnell entwickelte der Fünfer aus Schweden einen ganz eigenen Stil zwischen melodischem Hardcore und Punk. 1995 erschien dann das legendäre Album „Out Of Bounds“ – 23 Jahre später ihr neuster Wurf „Grit“. Und die Schweden haben in all den Jahren nichts verlernt. Schnörkellos und voll auf die Zwölf!

Clowns aus Melbourne haben sich 2010 gegründet und ihren Sound seitdem stetig weiterentwickelt. Die Truppe aus Down Under spielt oft mit Stereotypen und platziert scheinbar abgedroschene, musikalische Floskeln in ungewöhnlichen Zusammenhänge, um ihnen neue Frische zu verleihen. Die Clowns sind: Schnell, laut und unfassbar energiegeladen. Ein unbezahlbares Erlebnis, nicht mehr und nicht weniger.

Sensationeller, spirituell-hypnotischer Post Metal gefällig: E-L-R! Das Trio aus Bern beeindruckt mit hypnotischem Metalriffing, welches einem schon in erster Instanz in seinen Bann zieht, während man sich nach und nach in einem Netz aus schamanischen Vocals, Voodoo-Rhythmen und selbstvergessenem Abdriften in dunkelbunte Refugien verliert. Taucht ein in die Sphäre von E-L-R, lasst euch in Trance fallen und spürt die Energie und Dynamik der Band!

Seit 2015 geben Safe State aus Zürich bereits mächtig Strom auf die Gitarren. Die 5-Mann Kapelle bläst gewaltig ins Kriegshorn und sendet jeden Fan harter Musik in eine Hölle voller harten Riffs und bösen Shouts. Klassischer Oldschool Hardcore mit deftiger New Yorker Kante und positiver Message. Bodenständig, ehrlich und zeitlos gemischt mit einer fetten Prise Spass. No Filler, Just Killer!

Im Jahr 2010 wurde Freezes Deyna geboren, weil sich ein paar Jungs fragten: Wo zum Teufel ist der Crossover geblieben? Dieser Sound mit dem Half-Time-Groove, der wirklich in die Knochen geht? Geht es wirklich nur noch um Rap und Metal? Das musste geändert werden. Und da sind sie nun, die fünf Solothurner. Songs mit dem Herzen der 90er Jahre geschrieben. Der Crossover ist weder verschwunden und noch lange nicht tot. Versprochen!

Seit 2015 arbeiten Horace an ihrer Vision von harter Musik. Punk, Hardcore, Stoner? Auf jeden Fall mitten in die Fresse. Musikalisch liegen die Wurzeln von HORACE wohl im Hardcore der 80er-Jahre, die Attitüde kommt jedoch ganz klar aus dem Punk. Heavy Riffs, tighte Drums, „Straight Hardcore Shouting And Open Minds“. Der Vierer aus Bern verfolgt seinen Weg konsequent, kompromisslos und ohne Scheuklappen.

Aus dem schönen Fribourg reist die neue Band Cage zum ersten Mal ins Moortal nach Gränichen. Der Fünfer spielt einen Mix aus Youth Crew und Oldschool Hardcore. Hitzige Gitarrenstreitereien lassen mit niemandem diskutieren und atemlose Beats schreien einem ins Gesicht. Schweiss- oder bierbefleckte Kleider? Cage klingen auch nach Punk und benehmen sich dementsprechend. Wer da keinen Bock hat, sich in den Pogo zu stürzen, dem kann einfach nicht mehr geholfen werden.

Alle bisher bestätigten Bands auf einen Blick: Millencolin, Eskimo Callboy, Despised Icon, Swiss & Die Andern, No Fun At All, Stray From The Path, Schmutzki, Snitch, Any Given Day, Malevolence, Toska, Clowns, The Peacocks, Insanity, Carnal Decay, Bronco, E-L-R, Fluffy Machine, Freezes Deyna, Kabuki Joe, Safe State, Moment Of Madness, Horace, Cage