5 Fragen an die Barbie Sailers

Am Freitag, 28.08.2015, durften wir die Barbie Sailers aus dem Tessin an unserer rawk.ch-Night in Burgdorf begrüssen. Die sympathischen Punk-Rocker haben uns vor ihrem Gig unter der Staldenbrücke ein paar Fragen beantwortet. Aber lest selbst:

Wie habt ihr euch als Band gefunden und wie kam es zu eurem Namen?
Wir haben uns im Studium als Primarlehrer kennengelernt. Ich (Thierry), Elia und Damiano sind alle Primarschullehrer. Irgendwie fanden wir uns da und mittlerweile machen wir seit vier Jahren zusammen Musik. Barbie Sailers klingt zwar gut, aber wir wissen selbst nicht genau, wie wir die Entstehung des Namens erklären können. Wir fanden, dass er interessant klingt aber eine grosse Geschichte dahinter gibt es leider nicht.

Beschreibt euch selbst mit fünf Worten.
Glücklich, freundschaftlich, vielbeschäftigt, entfaltend (was die Musik betrifft) und „nicht ganz so ernst“.

Wer sind eure Vorbilder und welche Musik inspiriert euch?
Am Anfang waren es Blink-182 und Simple Plan, aber in den vier Jahren hat das natürlich geändert. Heute ist es mehr A Day To Remember. Wie schon erwähnt, verändert sich unser Stil und wir machen ein bisschen härtere Musik als früher. Aber schreien werde ich nie (Thierry lacht).

Was sind eure nächsten Projekte?
Momentan befinden wir uns im Schlussspurt für unsere neue EP. Zuerst wollten wir ein Album machen, aber mittlerweile denken wir, dass es besser ist eine EP mit sechs oder sieben Songs zu produzieren. Nachher wollen wir so viele Konzerte wie möglich spielen. Im Tessin waren wir schon an sehr vielen Orten, dort ist es mittlerweile nicht mehr so spannend. Vor einem Jahr waren wir in Belgien, mehr solche Ausland-Konzerte fänden wir gut. Vielleicht weniger Konzerte, dafür solche, die weiter weg stattfinden.

Was sind eure Ziele für die Zukunft, wo seht ihr euch in zehn Jahren?
In Los Angeles in einem grossen Haus in Hollywood (lachen). Spass bei Seite. Wir sind nun vier Jahre als Band unterwegs und haben noch nie übers Aufhören nachgedacht. Manchmal sind wir aktiver und manchmal weniger, aber keiner von uns hat jemals gesagt: „Ich weiss nicht ob ich weiter machen will“.
Heutzutage ist es fast unmöglich, von der Musik zu leben. Aber da wir Lehrer sind, haben wir viele Ferien und können diese Zeit für die Band nutzen. Wir träumen nicht vom grossen Durchbruch und auch nicht davon, Superstars zu werden. Uns ist wichtig, dass wir weiterhin zusammen Musik machen können.

Wollt ihr den rawk.ch-Lesern noch etwas mitteilen?
Wir sind sehr glücklich darüber, heute hier spielen zu können. Als wir gehört haben, dass wir in Burgdorf spielen dürfen war, es keine Frage ob wir zusagen, wir sind immer froh um Auftritte ausserhalb des Tessins. Im Moment konzentrieren wir uns zwar mehr auf unsere EP, aber ein solches Angebot können wir natürlich nicht ablehnen. Ausserdem sind wir froh, dass das Wetter gut ist, bisher hat es meistens geregnet (lachen).

Ein paar Impressionen des Abends findet ihr auf unserer Facebook-Seite.