So waren Status Quo im Hallenstadion

Am 12. September war es endlich wieder soweit: Status Quo machen Halt im Zürcher Hallenstadion. Bereits vor zwei Jahren waren ich und meine Kollegin mit dabei. Die Vorfreude, die lebenden Legenden wieder zu sehen, war gross. Deshalb waren wir auch die ersten vor dem Hallenstadion. Pünktlich um 18.00 wurden dann die Türen geöffnet. Wir konnten uns einen Platz in der zweiten Reihe sichern und langsam füllte sich die Halle.

Im Vergleich zum letzten Konzert, waren dieses Jahr mehr Jugendliche dabei. Vielleicht lag es auch daran, dass die Vorband, XII Gallon Overdose aus Winterthur, ihre Fans mit im Gepäck hatten. Die Jury-Sieger vom Emergenza Band Contest betraten um 20.00 die Bühne. Da ich die Band nicht kannte, war ich gespannt, ob sie das Hallenstadion mit ca. 13000 Zuschauern zum Mitmachen animieren können. Nach zwei Minuten war mir dann auch klar, warum die fünf Jungs einen Preis für ihre Show-Darbietung bekommen haben. Auch die Grosis vor uns fanden die Jungs toll. Hut ab Jungs, ihr habt gerockt.

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Die Stage wurde umgebaut, das grosse Drumkit enthüllt und die zahlreichen Marshall-Boxen kamen zum Vorschein. Um 21.00 Uhr wurde die Halle dunkel, das Volk fing an zu jubeln. Die fünf  jung gebliebenen “Opas” betraten die Bühne. Sie haben, wie immer, eine gigantische Show hingelegt. Jung oder alt, niemand konnte still stehen. Alle hatten Riesenspass. Die Band hat das Publikum sehr miteinbezogen: Alle Hits wurden uns präsentiert und der ein oder andere Gänsehaut Moment war auch da. Gegen Ende der Show verschwanden alle von der Bühne. Das Licht wurde auf den Drummer gerichtet. Ich wusste: Jetzt geht die Post ab. Ja, meine lieben Leute, es gab ein hammermässiges Drum-Solo. Die Atmosphäre im Hallenstadion war supertoll.

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Fazit: Es war ein toller Abend für ganz klein und ganz alt. Die alten Rocker wissen eben wie. Es war schön, eine Band zu sehen, die meine Eltern in meinem Alter schon toll fanden.