Wolfmother – Victorious

Zweimal fast neu besetzt, einmal sozusagen aufgelöst, dann doch nicht aufgelöst – hinter Wolfmother steckt eine turbulente Bandgeschichte. Mit “Victorious” hauten die Wölfe rund um Frontman Andrew Stockdale am 19.02.2016 ihr viertes Album raus und präsentieren sich in gewohnter Manier und von ihrer besten Seite.

Ich erwarte viel, die Band hat für mich mit “Far Away” eine der schönsten Oden an die Liebe geschrieben und diesen Erwartungen gilt es nun wieder gerecht zu werden. Es gelingt. Wolfmother – ihres Zeichen stark an den 70iger Hard Rock und Heavy Metal Grössen orientiert – beweisen auch mit ihrem neuen Album Victorious wieder, dass die Zeiten des Hardrock noch lange nicht vorbei sind. Die Songs sind melodiöser, weniger schmutzig und rau – dennoch es ist klar, die Band ist ihrem Metier treu geblieben. Wer die Vorgänger-Alben geliebt hat, wird auch Victorious lieben. Die Songs sind mitreissend, gewohnt rockig und Stockdale überzeugt stimmlich.

„Victorious“, der Song, nach dem das Album benannt wurde, ist dann auch ein kleiner Sieg. Schnelle Rhythmen, einprägsamer Refrain und extrem mitreissend. Man sieht schon die euphorischen Festivalbesucher zu den Rhythmen auf und ab hüpfen.

Ebenfalls überzeugend: „Baroness“. Keine weltbewegenden Lyrics, dafür aber ein sehr dynamischer Track, der wiederum mit seinem Refrain zu überzeugen weiss.

Ich sage „Danke Wolfmother“ und freue mich aufs Volkshaus am 9. Mai, wo die Jungs sich die Ehre geben werden.

wolfmothercover

VÖ: 19.02.2016 / Universal Music

The Love that you Give
Victorious
Baroness
Pretty Peggy
City Lifes
The Simple Life
Best of a Bad Situation
Gypsy Caravan
Happy Face
Eye of the Beholder

Text: Katrin Jud